Hier nun einmal der erste Ausflugstipp auf Fuerteventura. Nun ja, eigentlich sind es drei und wie es dazu kam, erfahrt ihr hier.

 

Eigentliches Ziel war Museo de las Salinas del Carmen, das Salzmuseum. Dieses liegt im Osten der Insel südlich der Hauptstadt Puerto del Rosario. Man kann das Museum gar nicht verfehlen, wenn man die FV-2 von Puerto del Rosario Richtung Süden fährt bzw. von Süden kommend Richtung Inselhauptstadt.

Parkplätze gibt es ausreichend.

Adresse:

Barrio las Salinas, 2,

35610 Antigua

Las Palmas, Spanien

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 09:30 bis 17:30 Uhr
Eintrittspreis:

6 €

11,50 € als Kombiticket mit Museo de Queso &  Museo de Molina

Das Museum selbst hat mehrere Ausstellungen. Eine davon wechselt regelmäßig. Bei uns war zeitgenössische Kunst zu sehen, was mich nicht wirklich begeistert hatte. Viel interessanter war die Dauerausstellung, welche, wie man vermuten kann, sich um die Salzherstellung und das Leben der Arbeiter drehte.

Begeistert war ich von dem Video, welches man sich anschauen konnte. Dieses wurde nicht nur einfach auf eine Wand projiziert, nein, die Wand hatte verschiedene Elemente die teilweise angestrahlt wurden und somit plastische Effekte erzeugte. So waren in Bilderrahmen Fotos und Animationen zu sehen.

Video im Museum

Video im Museum

Der Mann rechts im Bild war ein Handwerker, der gerade eine Lampe austauschen musste. 🙂

Im Außenbereich kann man dann sehen, wie hier noch auf traditionelle Weise Salz gewonnen wird. Allerdings wird nicht nur einfach Mehrwasser in die Becken gepumpt, sondern durch die Beschaffenheit an der Küste wird die überspritzende Gischt aufgefangen und über mehrere Vorbecken aufkonzentriert, bis die Sole dann in kleinen Becken sammelt und letztendlich das Salt kristallisiert. Da man nur die Gischt nimmt, heißt dieses Salz auch Schaumsalz und kann natürlich im Museumsshop erworben werden.

Gischt

Die hier sichtbare Gischt in der Mitte des Bildes wird aufgefangen, gesammelt und dann aufkonzentriert.

Die Saline wird auch restauriert, so dass sie irgendwann wieder ihre volle Kapazität ausschöpfen kann.

Hier kann man die Verdunstungsbecken sehen, in denen das Salz auskristallisiert und geerntet wird. Die weißen Häufchen weiter hinten sind Salz.

 

Des weiteren befindet sich auf dem Gelände auch noch ein Skelett eines Finnwalweibchens, welches im April auf der Insel strandete und verendete.

Das Finnwalskelett bei den Salinen

Der Kopf und Rumpf des Finnwals

 

Aus meiner Sicht sind die Salines de las Carmen auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Salz ist auch ein nettes Geschenk für Freunde und Familie zu Hause.

 

Das soll es erst  einmal gewesen sein. Demnächst wieder mehr.