Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Schlagwort: Reisen

Barranco de Guayadeque – Das Tal der Höhlenbewohner

Gran Canaria hat mehr zu bieten als nur Strände und Sonne. Wer sich mal ein Auto mietet und sich von den Touristenzentren im Süden entfernt wird einige spannende Entdeckungen machen.Fährt man von Süden kommend die GC-1 in Richtung Las Palmas und biegt kurz vor dem Flughafen links ab, so gelangt man nach Agüimes. Fährt man dort die GC-100 gen Norden und nimmt kurz vor Ortsausgang die Abzweigung nach links auf die GC-103, so gelangt man in das Tal Guayadeque.

Was ist an diesem Tal so besonders? Nun, hier haben die Bewohner nicht einfach Häuser errichtet, nein, sie haben ihre Häuser in die Felsen gehauen und die Eingänge später so ausgebaut, dass diese wie Häuser aussehen.

Schon nach kurzer Zeit kann man auf der linken Straßenseite ein Museum sehen, das Centro de Interpretación del Barranco de Guayadeque. Dort kann man mehr über die Geschichte des Tals sowie ihrer Bewohner erfahren.

Fährt man weiter ins Tal hinein, so gelangt man auf halber Strecke zur Bar Restaurant Guayadeque, in dem man typisch kanarisch essen kann. Ich würde nicht zu viel dort essen, da das kulinarische Highlight weiter oben im Tal ist. Das Restaurant ist auch wie die Häuser der Bewohner in den Fels gehauen. Direkt in der Umgebung wohnen auch noch mehrere Menschen in ihren typischen Höhlenhäusern. Wir durften uns eins anschauen, und obwohl ich Fotos von innen gemacht habe, werde ich diese hier nicht zeigen. Nur so viel sei gesagt: es gibt fließend Wasser und auch Strom. Die Zivilisation ist dort eben auch angekommen. Interessant war auch zu erfahren, dass, wenn neue Räume gebraucht wurden, wie zum Beispiel bei einem neuem Kind, einfach ein neuer Raum in den Fels gehauen wurde.

Fährt man einige Kilometer tiefer in das Tal hinein, so gelangt man am Ende der asphaltierten Straße zu dem Highlight. Zum einen bietet sich von hier ein fantastischer Blick in das grüne Tal, zum anderen findet man hier mehrere Restaurants, einen Souvenirshop und wer will kann hier sogar in einem entsprechenden Haus übernachten. Wir waren im Restaurant Tagoror, wo es typisch kanarische Spezialitäten als auch „normales“ Essen gibt. Sehr schön ist das Restaurant vor allem deshalb, da es auch komplett aus dem Felsen gehauen ist, inklusive der Tische und Sitzgelegenheiten. Es muss unheimlich kompliziert gewesen sein, dies alles genau so zu planen. Einmal zu viel Stein entfernt, und man muss umplanen.

Für mich war das Barranco de Guayadeque eine der interessantesten Erfahrungen auf Gran Canaria und ich kann jedem Besucher einen Besuch dort empfehlen.

 

Fuerteventura

Fuerteventura

Fuerteventura

 

Mir wurde einmal von einer Kollegin gesagt, Fuerteventura wäre die langweiligste unter den kanarischen Inseln.

 

Nun, ich lass mich ungern von anderen belehren und mache mir gerne ein eigenes Bild. Deshalb waren Nicole und ich im Jahr 2018 auf Fuerteventura. Aber nicht nur ein einziges Mal. Nein, wir waren zwei Mal da und haben uns geschworen, wieder zu kommen.

Die erste Reise Ende März/ Anfang April war für uns eine Premiere in vielerlei Hinsicht:

  • der erste Urlaub zu zweit komplett ohne die Kinder
  • das erste Mal Fuerteventura
  • das erst Mal All-Inclusive

Zuvor hatten wir uns immer selber versorgt, doch diesmal hatte wir uns entschlossen, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und es und gut gehen zu lassen. Keine Sorgen um Essen selber machen, sondern einfach zu den Mahlzeiten zu gehen und uns den Bauch vollschlagen.

Also auf weg.de gesucht und ein passendes Hotel gefunden. Unsere Wahl fiel auf das allsun Esquinzo Beach Hotel im Süden der Insel.

Der einzige Nachteil der Reise war, dass wir auf dem Hinflug in Düsseldorf und auf dem Rückflug in Köln umsteigen mussten.

Also ging es an einem Dienstag früh los nach Tegel und von dort Richtung Düsseldorf. Leider bekamen wir schon früh die Mitteilung von Eurowings, dass sich der Flug nach Fuerteventura schon einmal verspäten würde. Dies bewahrheitete sich leider, so dass unser Flug am Ende mit mehr als zweieinhalb Stunden Verspätung los ging. Durchgeführt wurde dieser Flug allerdings nicht von Eurowings, sondern im Wet-Lease von TUIfly mit einer Boeing 767, was den Vorteil hatte, das wir in eine „Premium Economy“ hochgestuft waren, was mehr Beinfreiheit für uns hieß. Auch bekamen wir einen Snack und etwas zu trinken, was die Verspätung vergessen ließ.

 

Angekommen auf Fuerteventura ging es dann mit dem Bus ins Hotel. Da Playa d’Esquinzo im Süden der Insel auf der Halbinsel Jandia liegt, dauerte die Fahrt noch einmal 90 Minuten. Nach dem recht schnellen Check-In gab es noch etwas zu Essen und dann waren wir nach einem anstrengenden Tag noch kurz am Strand und anschließend im Bett.

 

Ausflugstipps für Fuerteventura gibt es später in einem anderen Beitrag. Aber noch etwas zum Hotel und meine persönliche Bewertung dazu.

 

Lage: 4,5 von 5 Sternen

Nicht direkt am Strand, aber dieser ist in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Für die Fußlahmen unter uns gibt es einen Shuttlebus, der vormittags Gäste drei mal täglich bis zum Strand bringt und nachmittags wieder abholt. Ansonsten ist gegenüber ein Supermarkt, der seinen Namen verdient und richtig gut ausgestattet ist (nicht so ein einfacher Hyperdino oder Spar, wie man ihn  sonst auf den Kanaren findet). Für Bars, Clubs und Restaurants muss man allerdings in ca. 5 km entfernte Morro Jable fahren, dafür hat man es sehr ruhig. Abendunterhaltung wird vom Hotel geboten und Essen und Trinken gibt es dort in sehr guter Qualität.

Zimmer: 4 von 5 Sternen

Die Zimmer sind funktional eingerichtet mit Bett, Fernseher, weiteren Sitzgelegenheiten, einem Bad mit Badewanne sowie einem Schrank mit Safe. Für den Safe bezahlt man zwar eine Miete, ist aber aus meiner Sicht zu empfehlen, da man so nicht alles Bargel bzw Karten mit sich führen muss.Es kommt vor, dass im Zimmer oder im Hotelflur die eine oder andere Fliese mal wackelt, ansonsten ist aber alles in Ordnung. Den Punktabzug gibt es für die Betten, da diese nur Einzelbetten sind, welche zusammengestellt sind. Kommt einer zum Kuscheln zum anderen, kann sich schon einmal das Bett verschieben 🙂

Je nach Lage des Zimmers können diese sehr ruhig sein (z.B. am Ende eines Flurs), wenn man aber auf der selben Etage ist wie die Rezeption und das Restaurant hört man nachts auch mal angetrunkene Gäste vorbei laufen.

Essen und Verpflegung: 4,5 von 5 Sternen

Das Essen ist abwechslungsreich, manchmal allerdings sehr fettlastig. Leider hat sich bei meinem ersten Besuch mein Magen einmal darüber aufgeregt und ich musste einen Tag im Bett verbringen. Allerdings geht das auch auf meine Kappe, ich hätte ja weniger fettreich essen können. Bei unserem zweiten Besuch im November hatte ich das berücksichtigt und weniger fettreich gegessen 🙂

Die Getränke sind absolut in Ordnung und für All-Inclusive vollkommen ausreichend. Kann aber auch daran liegen, dass ich bei einfachen Sachen wie Bier und Wein bleibe…

 

Services: 4,5 von 5 Sternen

Für die volle Punktzahl fehlt aus meiner Sicht kostenloses Wlan sowie ein kostenloser Safe. Ansonsten kann man sich nicht beschweren. Man kann Mietwagen buchen, die entweder direkt zum Hotel gebracht werden, oder man wird abgeholt und zur Mietwagenstation gefahren. Auch sonst kann man diverse Ausflüge direkt im Hotel buchen und wird teilweise abgeholt (z.B. zum Oasis Park).

Badehandtücher kann man sich gegen Pfand an der Rezeption ausleihen. Die Zimmer werden bis auf Sonntag täglich gereinigt und waren eigentlich immer sauber.

 

Das soll es erst einmal gewesen sein. Demnächst mehr hier von mir.

 

Michael

Neustart

Nachdem ich mich lange nicht mehr um meinen Blog gekümmert habe, werde ich ihn wieder neu starten.

 

Was wird darauf zu sehen sein? Ich bin mir noch nicht über alles im Klaren. Aber wahrscheinlich werden es Reiseberichte und Tipps sein.

Vielleicht auch Erklärungen zu technischen Themen, wie dem Energielabel, richtigem Waschen usw.

 

Seid gespannt. Bald wird es weiter gehen.

 

Grüße

Michael