Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Schlagwort: Fuerteventura (Seite 1 von 2)

Wildparks auf den Kanaren – Teil 1: Der Oasis Park auf Fuerteventura

Zu Beginn des neuen Jahres folgt auch gleich der erste Blogbeitrag. Dies wird der erste Teil einer (mindestens) dreiteiligen Serie zu Wildparks auf den Kanaren. Das „mindestens“ bezieht sich darauf, dass wir bisher in drei dieser Parks waren und möglicherweise noch im Laufe der nächsten Jahre weitere dazu kommen werden.

Deshalb geht es heute um den Oasis Park  auf Fuerteventura. Dieser befindet sich in der Nähe des, vor allem bei deutschen Touristen, sehr beliebten Ortes Costa Calma.

 

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Ecomuseo La Alcogida

Nachdem wir jetzt über eine Woche aus dem Urlaub zurück sind, kommt nun ein neuer Beitrag. Wobei ich technisch gesehen ja die vier Einträge aus dem Urlaub bearbeitet habe, indem ich die Bilder jetzt auf meinem Computer noch einmal bearbeitet habe und das Wasserzeichen etwas unscheinbarer geworden ist.

Der letzte Ausflug in diesem Urlaub führte uns wieder in den nördlichen Teil der Insel. Wobei, Inselmitte trifft es besser. Von Esquinzo aus ist es auf jeden Fall eine Fahrt von mehr als einer Stunde. Die Anfahrt führt über die FV-20, bei der man zwischen Antigua und Casillas del Angel auf die FV-30 in Richtung Westen abbiegt. Nach gut 2 km biegt man dann im Kreisverkehr nach Norden in Richtung Tefia auf die FV-207 ab. Nach gut viereinhalb Kilometern erreicht man dann das Ecomuseo, welches gut ausgeschildert ist. Beim zweiten Fußgängerüberweg biegt man links ab und erreicht so den kostenlosen Parkplatz.

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Ein Segeltörn an der Südküste

Heute gibt es schon wieder einen neuen Beitrag. Diesmal über einen Segeltörn an der Südküste vor Jandia. Wie kam es dazu?

Da wir ja auf einer Insel sind, gehört ein Ausflug auf einem Schiff sicherlich zu einem kompletten Urlaub. Vom Hotel her gab es mehrere Angebote:

  • Einen Ausflug mit einem Katamaran mit bis zu 80 Leuten.
  • Einen Ausflug mit einem kleineren Katamaran mit bis zu 12 Leuten.
  • Eine Tour mit einem Piratenschiff, welches schon bei der Ausfahrt die Titelmusik von „Fluch der Karibik“ spielt
  • Oder einen Segeltörn mit maximal 8 Leuten auf dem Boot

Wir entschieden uns für letztere Variante, die mit 75 € allerdings auch die teuerste Variante war. 

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Ein Ausflug nach Betancuria

Heute gibt es mal wieder einen neuen Eintrag direkt aus dem Urlaub. Diesmal ging es nach Betancuria, wobei wir eigentlich was ganz anderes vorhatten. Wie kam es dazu?

Es war Sonntag und ursprünglich wollten wir an dem Tag im Norden der Insel wandern gehen. Da es aber seit Tagen auf Fuerteventura stark stürmte und das Wandern im Sturm wenig Spaß macht, vor allem, wenn man auf einer freien Ebene wandern müsste, planten wir kurzfristig um. So einfach ist das aber nicht, da fast alle Museen und Ausstellungen am Sonntag hier geschlossen haben. In unserem Reiseführer fanden wir trotzdem etwas interessantes: Die Finca Pepe bei Betancuria. Dort wird Ziegenkäse hergestellt und man kann nicht nur den dort produzierten Käse kaufen, sondern auch von 9 bis 12 Uhr die Herstellung anschauen. Da es aber schon kurz nach 10 war und Google Maps mindestens 70 Minuten veranschlagt hatte, hieß es schnell fertig machen und dann los.

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Ein Ausflug zur Schwarzen Bucht bei Ajuy

Heute gibt es schon wieder einen neuen Bericht über einen Ausflug, den Nicole und ich heute unternommen haben. Dabei ging es nach Ajuy, um dort die Caleta Negra, die Schwarze Bucht, zu besuchen. 

Was ist so besonders an dieser Bucht? Nun, hier gibt es viele Höhlen, in denen Piraten seit dem 15. Jahrhundert ihre Beute versteckt haben.

 

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Jeep Safari im Süden von Jandia

Es ist wieder soweit: Wir sind wieder im Urlaub und wieder einmal verschlägt es uns nach Fuerteventura. Diesmal allerdings das erste Mal als Frau und Herr Munick. Wir sind wieder im Allsun Esquinzo Beach untergekommen und haben nach einem Tag Entspannung heute den ersten Ausflug unternommen. 

Über unsere Reiseleitung buchten wir eine Jeep Safari in den Jandia Nationalpark. Durchgeführt wurde diese von Discovery Safari. Falls sich jemand fragt, warum wir nicht selber da hin fahren, ist die Antwort ganz einfach: Da kurz hinter Morro Jable die Straßen nicht mehr asphaltiert sind und die Straße dort eher einer Schotterpiste gleicht, haben fast alle Mietwagenanbieter in ihren Verträgen Klauseln drin, dass man auf unbefestigten Straßen nicht fahren darf. Somit ist dieser Teil der Insel eigentlich tabu für Touristen, es sei denn, sie buchen entweder eine Tour oder mieten sich ein wirklich geländegängiges Fahrzeug. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass dort sehr viele Mietwagen unterwegs sind. Ich kann nur davon abraten, es trotz aller Warnungen dorthin zu fahren, da es durch Steinschlag zu Beschädigungen am Auto kommen kann und man unter Umständen den Versicherungsschutz verliert. Angeblich kontrolliert auch die Polizei dort, wenn Mietwagen unterwegs sind.

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Fuerteventura – Aussichtspunkte, Teil 2

Nachdem ich seit gestern massive Probleme mit der Website hatte und diese teilweise gar nicht mehr erreichbar war, hier ein weiteres Update mit einem Aussichtspunkt auf Fuerteventura. Fährt man auf der FV605 von La Pared nach Pajara, so erreicht man etwa der Hälfte der Strecken den Mirador Astronómico de Sicasumbre.

Fuerteventura gilt als Lichtschutzgebiet. Dieses Konzept besagt, dass hier der Einfluss von künstlichem Licht nachts hier möglichst gering gehalten wird, so dass sich hier die Sterne sehr gut beobachten lassen. Für Hobbyastronomen ist dies ein El Dorado, aber auch als nicht ganz so enthusiastischer Sternengucker ist der Anblick  wunderschön.

 

Wir waren allerdings zwei Mal tagsüber am Mirador Astronómico de Sicasumbre, und ich muss zugeben, auch da finde ich den Ausblick spektakulär. Ich empfehle auf jeden Fall festes Schuhwerk zu tragen. Nach einem  kurzen Aufstieg vom Parkplatz hat man einen wunderschönen Ausblick über den westlichen Teil Fuerteventuras, der extrem wenig besiedelt ist. Hier ein paar Impressionen:

 

Fuerteventura – Aussichtspunkte

Heute gibt es hier einen Tipp für einen Aussichtspunkt, den wir bei unseren beiden Aufenthalten auf Fuerteventura besucht hatte. Das erste Mal war eher zufällig, das zweite Mal bin ich gezielt dahin gefahren. Es handelt sich hierbei um den Mirador De Morro Velosa. Man erreicht ihn, wenn man auf der FV-30 von Norden kommend Richung Betancuria fährt. Der Weg ist ausgeschildert und man kommt mit dem Auto relativ gut hoch. Die Straße ist gut ausgebaut und meist breit genug, so dass man vor entgegenkommenden Fahrzeugen kaum Angst haben muss. Da gibt es eindeutig heiklere Punkte auf der Insel…

Oben angekommen findet man eigentlich immer einen Parkplatz. Wenn mehr als ein Bus oben wartet, könnte es schon mal enger werden, bei uns war aber nie mehr als ein Bus da, so dass auch beim Ausparken und dem Verlassen es nie zu Platzproblemen kam.

Am Gipfel ist auch ein Gebäude , in dem es eine Ausstellung über die Insel gibt. Die Ausstellung selbst ist meiner Meinung nach sehr gut, enttäuscht war ich nur, dass das im Gebäude befindliche Café geschlossen war, so dass man nicht einmal einen Kaffee trinken konnte. Schade, da die Aussicht selbst wirklich genial ist.

 

Die Aussicht von hier oben ist allerdings spektakulär. Auch wenn Fuerteventura eine sehr karge Insel ist, der Blick von hier ist verdammt genial. Aber seht selbst. Die Aufnahmen sind Anfang April und Ende November entstanden.

 

Fuerteventura – Ausflugstipps Teil 2

So, heute gleich Teil 2 und in dem Sinne die Fortsetzung des letzten Eintrags.

Wie schon im vorherigen Beitrag geschrieben, hatten wir im Museo de las Salinas del Carmen ein Kombiticket gekauft, bei dem wir neben der Saline auch noch Eintritt zu einem Käsemuseum und zu einem Mühlenmuseum.

 

Museo del Queso Majorero

Das Museo del Queso Majorero liegt an der FV-20 etwas nördlich von Antigua. Man kann es nicht verfehlen, einfach an der Windmühle auf den Parkplatz abbiegen. Diese waren bei uns ausreichend vorhanden.

 

Hier noch ein paar allgemeine  Informationen

Adresse

Calle Virgen de Antigua km 20

35630, Antigua, Fuerteventura,

Öffnungszeiten

täglich geöffnet

10:00 bis 18:00 (01.05 – 31.10)

9:30 bis 17:30 (01.11. – 30. 04)

Eintrittspreis

4 € für Erwachsene

11,50 € als Kombiticket

 

An der Eintrittskasse wurden wir gefragt, ob wir noch den Käse kosten möchten, eine kleine Tapas-Platte kostet 3 €. Für 2 Personen ist diese auf jeden Fall zu empfehlen, man braucht nicht die große zu nehmen. Positiv auf jeden Fall, die Frau an der Kasse sprach ganz gutes deutsch und auch englisch.

Drinnen sind wir erst einmal in die dortige Mühle gegangen. Das sollte man auf jeden Fall machen, einzig große Personen müssen auf ihren Kopf aufpassen, da das Innere doch eher niedrig gebaut ist.

 

Windmühle beim Käsemuseum

Windmühle beim Käsemuseum

Danach ging es in die Ausstellung, die sich mit der Herstellung des Ziegenkäses beschäftigt. Diese ist sehr schön angelegt und auch mit vielen interaktiven und multimedialen Inhalten aufgepeppt.

Draußen haben wir denn die schon vorhin erwähnte Tapas-Platte mit dem Ziegenkäse. Diesen gab es in den 3 Altersstufen, die hier auf der Insel verkauft werden. Ich kann nur sage, der Käse war echt lecker und hat überhaupt nicht nach Ziegenstall geschmeckt. Selbst Nicole, die Ziegenkäse nicht mag, war davon begeistert.

Anschließend ging es noch auf die Dachterasse, von der man einen schönen Ausblick auf den Palmengarten und den Kaktusgarten hat, die zum Museum dazugehören und die man auch besuchen kann oder meiner Meinung nach auch sollte.

Hier ein paar Impressionen vom Palmen-und Kaktusgarten.

 

Centro de Interpretacion Los Molinos

Das Centro de Interpretacion Los Molinas oder auch Mühlenmuseum befindet sich in Tiscamanita in einer Parallelstraße zur Hauptstraße, die den Ort durchquert.Das Ticket hatte wir ja schon beim Besuch in der Saline mit erworben.

Direkt vor dem Museum gibt es keine Parkplätze, aber bei der Abbiegung zum Museum sein einige Parkplätze, so dass man ca. 100 m zum Museum laufen darf.

Hier die weiteren Informationen

Adresse

Calle la Cruz 11

35638 Tiscamanita, Las Palmas

Öffnungszeiten

täglich geöffnet

10:00 bis 18:00 (01.05 – 31.10)

9:30 bis 17:30 (01.11. – 30. 04)

Eintrittspreis

4 € für Erwachsene

11,50 € als Kombiticket

 

Im Museum gibt es  einige Informationen zu  den Mühlen und vor allem über Gofio. Gofio ist gemahlenes Getreide, welches geröstet wird. Am Einlass gab es auch gleich eine Gofio-Süßspeise zum probieren: Gofio mit Zucker und Öl vermischt. Süß, ein nussiger Geschmack und bestimmt nicht kalorienarm, aber verdammt lecker. Auch die Ausstellung war interessant. Klein, aber doch interessant.

Viele Bilder habe ich leider nicht. Aber wie schon im Salzmuseum war das Video außergewöhnlich gestaltet. Die Projektionsfläche des Videos war bestückt mit Mehlsäcken. Gezeigt wurde ein Video, wie die von uns verköstigte Süßspeise vor Publikum hergestellt wird.

 

Alles in allem sind beide hier beschriebene Museen empfehlenswert und vor allem in Kombination mit der Saline auf jeden Fall zu empfehlen.

Fuerteventura – Ausflugstipps Teil 1

Hier nun einmal der erste Ausflugstipp auf Fuerteventura. Nun ja, eigentlich sind es drei und wie es dazu kam, erfahrt ihr hier.

 

Eigentliches Ziel war Museo de las Salinas del Carmen, das Salzmuseum. Dieses liegt im Osten der Insel südlich der Hauptstadt Puerto del Rosario. Man kann das Museum gar nicht verfehlen, wenn man die FV-2 von Puerto del Rosario Richtung Süden fährt bzw. von Süden kommend Richtung Inselhauptstadt.

Parkplätze gibt es ausreichend.

Adresse:

Barrio las Salinas, 2,

35610 Antigua

Las Palmas, Spanien

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 09:30 bis 17:30 Uhr
Eintrittspreis:

6 €

11,50 € als Kombiticket mit Museo de Queso &  Museo de Molina

Das Museum selbst hat mehrere Ausstellungen. Eine davon wechselt regelmäßig. Bei uns war zeitgenössische Kunst zu sehen, was mich nicht wirklich begeistert hatte. Viel interessanter war die Dauerausstellung, welche, wie man vermuten kann, sich um die Salzherstellung und das Leben der Arbeiter drehte.

Begeistert war ich von dem Video, welches man sich anschauen konnte. Dieses wurde nicht nur einfach auf eine Wand projiziert, nein, die Wand hatte verschiedene Elemente die teilweise angestrahlt wurden und somit plastische Effekte erzeugte. So waren in Bilderrahmen Fotos und Animationen zu sehen.

Video im Museum

Video im Museum

Der Mann rechts im Bild war ein Handwerker, der gerade eine Lampe austauschen musste. 🙂

Im Außenbereich kann man dann sehen, wie hier noch auf traditionelle Weise Salz gewonnen wird. Allerdings wird nicht nur einfach Mehrwasser in die Becken gepumpt, sondern durch die Beschaffenheit an der Küste wird die überspritzende Gischt aufgefangen und über mehrere Vorbecken aufkonzentriert, bis die Sole dann in kleinen Becken sammelt und letztendlich das Salt kristallisiert. Da man nur die Gischt nimmt, heißt dieses Salz auch Schaumsalz und kann natürlich im Museumsshop erworben werden.

Gischt

Die hier sichtbare Gischt in der Mitte des Bildes wird aufgefangen, gesammelt und dann aufkonzentriert.

Die Saline wird auch restauriert, so dass sie irgendwann wieder ihre volle Kapazität ausschöpfen kann.

Hier kann man die Verdunstungsbecken sehen, in denen das Salz auskristallisiert und geerntet wird. Die weißen Häufchen weiter hinten sind Salz.

 

Des weiteren befindet sich auf dem Gelände auch noch ein Skelett eines Finnwalweibchens, welches im April auf der Insel strandete und verendete.

Das Finnwalskelett bei den Salinen

Der Kopf und Rumpf des Finnwals

 

Aus meiner Sicht sind die Salines de las Carmen auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Salz ist auch ein nettes Geschenk für Freunde und Familie zu Hause.

 

Das soll es erst  einmal gewesen sein. Demnächst wieder mehr.

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