In unserem Urlaub auf Lanzarote könnte ich es mir nicht entgehen lassen, einmal in einen (erloschenen) Vulkankrater zu kraxeln. Von unserem Hotel aus war ein Vulkankrater zu sehen, bei dem ein Teil seiner Bergflanke fehlt, so dass es relativ unkompliziert sein sollte, in diesen hineinzusteigen. Dieser Berg heißt im Übrigen Montana de Tinaguache.

 

Deshalb würde mit Hilfe von Google Maps sich ein Plan erstellt, wie wir da hin kommen würden und am Nachmittag ging es mit ausreichend Wasser bei bestem Wetter los. Der Hinweg führte uns über normale Fußwege durch ein Wohngebiet, bzw. sollten dort mal mehr Häuser stehen als jetzt, bis an den Füße des Berges. Dort angekommen war zwar eine Steinmauer zu sehen, die aber an einer Stelle offen war, und an dieser Stelle begann auch ein aussichtsreicher Weg, der nicht im Nirgendwo zu enden schien. Nach einem doch sehr steilen und vor allem rutschigen Anstieg erreichten wir den Rand des Kraters, von wo langsam ein Weg hinab führte.

Allerdings blieben wir kurz stehen, tranken etwas und genossen die fantastische Aussicht auf Costa Teguise und in der Ferne auch Arrecife. Anschließend ging es erst hinab in den Krater und dann wieder sehr steil und rutschig die andere Flanke nach oben. Ganz nach oben sind wir dann doch nicht gegangen, da wir uns nicht sicher waren, dass wir es noch im Hellen ins Hotel zurück schaffen würden. Zurück ging es nach dem Abstieg über die Ebene auf einem ausgetretenen Pfad. Durch den Staub sahen vor allem unsere Beine sehr lecker aus. Angekommen am Strand ging es dann so schmutzig über die Strandpromenade zurück ins Hotel. 

Hier noch ein paar Eindrücke: