Heute will ich mit dem ersten persönlichen Bericht über eine Airline beginnen. Und da das Alphabet mit A anfängt, ist mein erster Beitrag über einen Business Class Flug von London Heathrow nach Charlotte, NC. Eigentlich hätten hier eher meine Flüge mit airberlin hingehört, da das „i“ vor dem „m“ kommt, aber leider hat airberlin ja das Zeitliche gesegnet.

 Der Trip sollte zu unserer Tochtergesellschaft in New Bern, NC gehen, und von unserem Reisebüro wurde folgende Route ausgewählt:

  • Berlin Tegel – London Heathrow
  • London Heathrow – Charlotte
  • Charlotte – New Bern

Eigentlich wahrscheinlich der direkteste Weg, den man nehmen kann. Die erste Strecke war eine Strecke mit der typisch innereuropäischen Business Class: im Airbus A320 auf einer Dreierreihe bleibt der Mittelplatz leer. Nicht wirklich viel Luxus und deshalb auch keiner weiteren Erwähnung wert. Aufgrund der mangelnden Zeit (der Flug ging um 7:05 von Tegel) war ich auch nicht in der BA Lounge in TXL gewesen.

In Heathrow noch halbwegs pünktlich angekommen haben wir natürlich eine Außenposition bekommen, dass hieß: Busboarding. Bei einer schon knapp einkalkulierten Umsteigezeit von weniger als 2 Stunden wusste ich: Das wird eng. Angekommen in Terminal 5 wurde ich gleich abgefangen und mir ein orangenes „PRIORITY“-Schild ausgehändigt, was mich schneller durch diverse Sicherheitskontrollen bringen sollte. Eigentlich unnötig, da als Business Class Passagier Fast Lane und ähnliches eigentlich Standard sind. Mit dem Bus ging es dann zu Terminal 3, wo ich mir erst einmal ein Ticket von American Airlines besorgen musste. Das von BA ausgedruckte musste also getauscht werden, super 🙁

Das dauerte natürlich wieder etwas und nach Erhalt ging es im Stechschritt weiter durch die Passkontrolle und anschließender Sicherheitskontrolle endlich Richtung Gate. Und hier die nächste Überraschung: Busboarding 🙂

Offenbar war dies der letzte Bus zum Flugzeug, da wir noch auf 3 andere Passagiere warteten, bis wir endlich los fuhren.  Auf dem Vorfeld erwartete uns dann ein Airbus A330-300, in den wir dann auch schnell einsteigen. Mein Sitzplatz war 6H, wie gewünscht ein Fensterplatz. Da die Sitze nach dem sogenannten „Heringbone“ angeordnet sind und somit eine 1-2-1 Anordnung vorherrscht, hat jeder Passagier in der Business Class direkten Zugang zum Gang, was ich ja sehr mag, da man auch am Fenster über niemanden rüber steigen muss.

Blick in die American Airlines Business Class

Blick in die American Airlines Business Class

Beinfreiheit am Platz

Beinfreiheit am Platz

Die Sitze sind sehr bequem, es gibt ein Amenities Pack mit den üblichen Inhalten wie Cremes, Ohrstöpseln und Blindfold, des Weiteren Kissen und eine Decke. In den Overhead Bins ist viel Platz, den ich aber nicht brauchte, da ich ja mein Gepäck eingechecked hatte. Und ja, das kam auch trotz der knappen Zeit problemlos mit.

Nachdem wir gestartet waren durchforstete ich das Spielfilmangebot und muss sagen, dass dieses umfangreich und ziemlich aktuell war. Von daher: Daumen hoch.

Kurz darauf gab es dann auch die erste Mahlzeit. Ich entschied mich für irgendwas mit Chicken 🙂 Sah lecker aus, schmeckte auch so.

Vorspeise

Vorspeise

Hauptgang

Hauptgang

Nachspeise

Nachspeise

Ein kleiner Tipp, den jede Airline beherzigen sollte: Entweder, ihr schneidet die Brötchen vorher selber in der Mitte oder ihr gibt den Passagieren scharfe Messer. Mit den Messern, die man als Passagier bekommt, kann man ein Brötchen nicht vernünftig aufschneiden und es sieht hinterher aus wie Sau…

Auch der Service auf dem Rest des Fluges war gut, immer wieder kam jemand vorbei und fragte, ob man noch etwas zu trinken wolle. Vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Happen zu essen. Leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, was genau das gewesen sein soll. Ich weiß nur, dass ich es aufgegessen hatte.

Snack vor der Landung

Snack vor der Landung

Wir kamen mehr als Pünktlich in Charlotte an und ich muss sagen, dass das die schnellste Einreise in die USA war, die ich je erlebt habe. Auf den Koffer musste ich keine 5 Minuten warten. Wir hatten offenbar viel Glück, dass vor uns kein Flieger aus dem Ausland ankam, da vor mir niemand bei der Einreise war und ich in nullkommnix durch dir Immigration durch war und ich viel Zeit bis zu meinem Flug nach New Bern hatte.

Insgesamt eine sehr positive Erfahrung und ich würde jederzeit wieder mit AA fliegen.