Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

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Ein Segeltörn an der Südküste

Heute gibt es schon wieder einen neuen Beitrag. Diesmal über einen Segeltörn an der Südküste vor Jandia. Wie kam es dazu?

Da wir ja auf einer Insel sind, gehört ein Ausflug auf einem Schiff sicherlich zu einem kompletten Urlaub. Vom Hotel her gab es mehrere Angebote:

  • Einen Ausflug mit einem Katamaran mit bis zu 80 Leuten.
  • Einen Ausflug mit einem kleineren Katamaran mit bis zu 12 Leuten.
  • Eine Tour mit einem Piratenschiff, welches schon bei der Ausfahrt die Titelmusik von „Fluch der Karibik“ spielt
  • Oder einen Segeltörn mit maximal 8 Leuten auf dem Boot

Wir entschieden uns für letztere Variante, die mit 75 € allerdings auch die teuerste Variante war. 

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Ein Ausflug nach Betancuria

Heute gibt es mal wieder einen neuen Eintrag direkt aus dem Urlaub. Diesmal ging es nach Betancuria, wobei wir eigentlich was ganz anderes vorhatten. Wie kam es dazu?

Es war Sonntag und ursprünglich wollten wir an dem Tag im Norden der Insel wandern gehen. Da es aber seit Tagen auf Fuerteventura stark stürmte und das Wandern im Sturm wenig Spaß macht, vor allem, wenn man auf einer freien Ebene wandern müsste, planten wir kurzfristig um. So einfach ist das aber nicht, da fast alle Museen und Ausstellungen am Sonntag hier geschlossen haben. In unserem Reiseführer fanden wir trotzdem etwas interessantes: Die Finca Pepe bei Betancuria. Dort wird Ziegenkäse hergestellt und man kann nicht nur den dort produzierten Käse kaufen, sondern auch von 9 bis 12 Uhr die Herstellung anschauen. Da es aber schon kurz nach 10 war und Google Maps mindestens 70 Minuten veranschlagt hatte, hieß es schnell fertig machen und dann los.

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Ein Ausflug zur Schwarzen Bucht bei Ajuy

Heute gibt es schon wieder einen neuen Bericht über einen Ausflug, den Nicole und ich heute unternommen haben. Dabei ging es nach Ajuy, um dort die Caleta Negra, die Schwarze Bucht, zu besuchen. 

Was ist so besonders an dieser Bucht? Nun, hier gibt es viele Höhlen, in denen Piraten seit dem 15. Jahrhundert ihre Beute versteckt haben.

 

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Jeep Safari im Süden von Jandia

Es ist wieder soweit: Wir sind wieder im Urlaub und wieder einmal verschlägt es uns nach Fuerteventura. Diesmal allerdings das erste Mal als Frau und Herr Munick. Wir sind wieder im Allsun Esquinzo Beach untergekommen und haben nach einem Tag Entspannung heute den ersten Ausflug unternommen. 

Über unsere Reiseleitung buchten wir eine Jeep Safari in den Jandia Nationalpark. Durchgeführt wurde diese von Discovery Safari. Falls sich jemand fragt, warum wir nicht selber da hin fahren, ist die Antwort ganz einfach: Da kurz hinter Morro Jable die Straßen nicht mehr asphaltiert sind und die Straße dort eher einer Schotterpiste gleicht, haben fast alle Mietwagenanbieter in ihren Verträgen Klauseln drin, dass man auf unbefestigten Straßen nicht fahren darf. Somit ist dieser Teil der Insel eigentlich tabu für Touristen, es sei denn, sie buchen entweder eine Tour oder mieten sich ein wirklich geländegängiges Fahrzeug. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass dort sehr viele Mietwagen unterwegs sind. Ich kann nur davon abraten, es trotz aller Warnungen dorthin zu fahren, da es durch Steinschlag zu Beschädigungen am Auto kommen kann und man unter Umständen den Versicherungsschutz verliert. Angeblich kontrolliert auch die Polizei dort, wenn Mietwagen unterwegs sind.

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Premium Economy bei Air France – Teil 2

So, nachdem ich vor zwei Tagen den ersten Teil meiner Erfahrungen mit der Premium Economy bei Air France geteilt habe, folgt hier der zweite Teil. Diesmal allerdings nicht mit Airbus A380, sondern mit der Boeing 777. Als Flugzeug präferiere ich definitiv den A380, weil er aus meiner Erfahrung ruhiger in der Luft liegt als kleinere Flugzeuge, aber vor allem, weil er trotz der vier Triebwerke im Inneren weitaus leiser ist als zum Beispiel die Triple Seven.

Teil 1 der Reise führte mich zuerst nach Paris Charles de Gaulle und von dort weiter nach Shanghai Pudong. Das Flugzeug war hier die kürzere Variante der Triple Seven, die Boeing 777-200ER, von der Air France 25 Stück besitzt, die in 4 unterschiedlichen Konfigurationen rumfliegen. In der Variante, in der ich geflogen bin, waren die Reihen 19 bis 21 in einer 2-4-2 Konfiguration als Premium Economy bestuhlt. Die Premium Economy besteht somit hier aus gerade einmal 24 Sitzen, während diese im A380 mit 38 Sitzen über 50% größer ist und gefühlt durch die 2-3-2 Anordnung auch wesentlich weniger dicht bestuhlt wirkt.

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Premium Economy bei Air France

Nach sehr langer Zeit gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Heute geht es zur Abwechslung mal wieder um einen Erfahrungsbericht zum Thema Fliegen, allerdings mal keine Business Class, sondern um das Reisen in der Premium Economy Class.

Zuerst, was zeichnet die Premium Economy Class aus? Wie aus dem Namen zu erahnen ist, ist dies eine Zwischenklasse zwischen der Economy und der Business. Man hat mehr Beinfreiheit, die Sitze sind etwas breiter, so dass auch zwei nebeneinander sitzende Menschen die Armlehne gleichzeitig nutzen können. Es ist also nicht ganz so eng wie in der „Holzklasse“. Dazu kommt, dass häufig die Sitze in Schalen eingebettet sind, so dass beim Verstellen der Rückenlehne der Hintermann diese nicht gleich im Gesicht hat. Außerdem kann man meist mehr Gepäck mitnehmen.

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Arta – (K)Ein Geheimtipp auf Mallorca

Mallorca ist die Lieblingsinsel der Deutschen im Mittelmeer. Bedingt durch den Massentourismus vor allem um die Inselhauptstadt Palma de Mallorca und auch viele Touristen, die sich zum Ziel  gesetzt habe, den Urlaub möglichst komplett im Rausch zu verbringen, hat die Insel einen leider teilweise doch schlechten Ruf erhalten. Dieses Ansehen wird der Insel in keinem Fall gerecht. Abseits des Massentourismus gibt es wirklich schöne Ecken zu sehen, die wir in unserem Urlaub 2016 hier entdecken durften.

Wir hatten uns damals alles selbst organisiert: Flug direkt bei Eurowings gebucht, einen Mietwagen in der Nähe des Flughafens (was ich nie wieder machen werde, da wir über 2 Stunden gewartet hatten, bis wir den Mietwagen hatten) und auch die Ferienwohnung in Port d’Alcudia über fewo-direkt.

Die Wohnung war toll: eine Dreiraumwohnung mit Terasse, kleiner Küche und einer sehr netten Betreuerin. Erika war schon Rentnerin und verdiente sich ein Zubrot zu Ihrer kleinen Rente durch die Verwaltung der Ferienwohnungen. Von ihr bekamen wir auch den Tipp, am Dienstag zum Markt nach Arta zu fahren.

Von Port d’Alcudia ist es mit dem Wagen nicht wirklich weit nach Arta, Also sind wir am Dienstag das erste mal hingefahren und danach noch an zwei Tagen, um jedes Mal neue Dinge zu entdecken.

 

Arta

Am Dienstag fuhren wir am späten Vormittag nach Arta. Am Markttag empfiehlt es sich, das Auto etwas außerhalb der Stadt abzustellen und dann einen Spaziergang in die Straßen der Stadt zu unternehmen, in denen der Wochenmarkt an diesem Tag immer statt findet. Es gibt hier das übliche zu kaufen: Klamotten, Handtaschen, einheimische Handwerkskunst, etc. pp. Auch treten „einheimische“ Indio-Bands aus Südamerika hier auf…

An diesem Tag fanden wir hier ein kleines Regionalmuseum, bei deren Besuch wir ein Kombiticket erwarben, welches uns Rabatt auf diverse Sehenswürdigkeiten versprach, weshalb wir hier in Arta öfter landeten. Von diesem Museum aus gingen wir in Richtung Sant Salvador, welche schon von weitem beeindruckend über der Stadt thront. Wir entschieden uns allerdings, nicht in die Feste zu gehen, sondern besuchten die knapp unterhalb davon liegende Kirche Transfiguració del Senyor. Ein wirklich schöner Bau mit einem fantastischen Blick über die Stadt und das Umland.

Ses Païsses

Nur einen kurzen Fußmarsch von der Innenstadt liegt Ses Païsses, ein Zeugnis steinzeitlicher Kultur auf Mallorca. Diese alterstümliche Siedlung war zwar lange bekannt, ist aber erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts unter Schutz gestellt worden. Diese Reste einee talajotischen Siedlung existiert stammt aus der Zeit 1300 bis 100 v. Chr. Diese beeindruckende Relikt aus der steinzeitlichen Geschichte Mallorcas ist aus meiner Sicht super interessant und auf jeden Fall einen Ausflug wert. Durch das im Regionalmuseum gekaufte Kombiticket war der Eintritt nur 1 Euro (oder so ähnlich, auf jeden Fall super billig).

Coves d’Arta

Wer es noch nicht wusste: Auf Mallorca gibt es mindestens 200 Tropfsteinhöhlen. Wir selbst haben zwei davon besucht:

Coves de Companet

Coves d’Arta

Leider darf man in der ersten keine Fotos machen, so dass ich hier nur Bilder der zweiten zeigen kann. Coves de Campanet liegt südwestlich von Port d’Alcudia, während Coves d’Arta eine kurze Fahrt von Arta an die Küste ist. Eigentlich kann man wenig sagen, die Bilder sagen glaube ich mehr. Führungen sind mehrsprachig in spanisch, englisch und deutsch und auf jeden Fall den Eintritt wert.

Museo Art Arta

Der letzte Abschnitt handelt von einem wirklich interessanten Museum in Arta, dem Museo Art Arta. Auch hier bekommt man mit dem Kombiticket einen preiswerteren Eintritt. Dort findet man Figuren des in Arta geborenen Bildhauers Pere Pujol. Dieser hat dort Figuren aus lokalen Märchen ziemlich echt und teilweise doch gruselig zum Leben  erweckt. Ein paar Impressionen sind in der folgenden Bildergalerie zu sehen.

Video zum Timanfaya National Park

So, hier noch ein Update zu meinem Beitrag über den Timanfaya National Park, den wir während unserer Twizy Tour besucht haben.

Ich habe das Video auf Youtube geladen.

Aufgenommen wurde das Video an folgendem Ort.

 
Was passiert hier? Neben dem Restaurant, in dem der natürliche Grill steht , bei dem das Fleisch und Gemüse mittels natürlicher Hitze gegrillt wird, sind ein paar Metallröhren bis knapp 10 m unter die Erdoberfläche eingelassen. In regelmäßigen Abständen zeigt der Kollege auf dem Video, wie heiß es noch in dieser doch sehr geringen Tiefe unter der Erdoberfläche ist, in dem er Wasser in die Röhren schüttet.
 
Was passiert, kann sich jeder selbst anschauen.
 

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