Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Kategorie: Fuerteventura

Fuerteventura – Aussichtspunkte, Teil 2

Nachdem ich seit gestern massive Probleme mit der Website hatte und diese teilweise gar nicht mehr erreichbar war, hier ein weiteres Update mit einem Aussichtspunkt auf Fuerteventura. Fährt man auf der FV605 von La Pared nach Pajara, so erreicht man etwa der Hälfte der Strecken den Mirador Astronómico de Sicasumbre.

Fuerteventura gilt als Lichtschutzgebiet. Dieses Konzept besagt, dass hier der Einfluss von künstlichem Licht nachts hier möglichst gering gehalten wird, so dass sich hier die Sterne sehr gut beobachten lassen. Für Hobbyastronomen ist dies ein El Dorado, aber auch als nicht ganz so enthusiastischer Sternengucker ist der Anblick  wunderschön.

 

Wir waren allerdings zwei Mal tagsüber am Mirador Astronómico de Sicasumbre, und ich muss zugeben, auch da finde ich den Ausblick spektakulär. Ich empfehle auf jeden Fall festes Schuhwerk zu tragen. Nach einem  kurzen Aufstieg vom Parkplatz hat man einen wunderschönen Ausblick über den westlichen Teil Fuerteventuras, der extrem wenig besiedelt ist. Hier ein paar Impressionen:

 

Fuerteventura – Aussichtspunkte

Heute gibt es hier einen Tipp für einen Aussichtspunkt, den wir bei unseren beiden Aufenthalten auf Fuerteventura besucht hatte. Das erste Mal war eher zufällig, das zweite Mal bin ich gezielt dahin gefahren. Es handelt sich hierbei um den Mirador De Morro Velosa. Man erreicht ihn, wenn man auf der FV-30 von Norden kommend Richung Betancuria fährt. Der Weg ist ausgeschildert und man kommt mit dem Auto relativ gut hoch. Die Straße ist gut ausgebaut und meist breit genug, so dass man vor entgegenkommenden Fahrzeugen kaum Angst haben muss. Da gibt es eindeutig heiklere Punkte auf der Insel…

Oben angekommen findet man eigentlich immer einen Parkplatz. Wenn mehr als ein Bus oben wartet, könnte es schon mal enger werden, bei uns war aber nie mehr als ein Bus da, so dass auch beim Ausparken und dem Verlassen es nie zu Platzproblemen kam.

Am Gipfel ist auch ein Gebäude , in dem es eine Ausstellung über die Insel gibt. Die Ausstellung selbst ist meiner Meinung nach sehr gut, enttäuscht war ich nur, dass das im Gebäude befindliche Café geschlossen war, so dass man nicht einmal einen Kaffee trinken konnte. Schade, da die Aussicht selbst wirklich genial ist.

 

Die Aussicht von hier oben ist allerdings spektakulär. Auch wenn Fuerteventura eine sehr karge Insel ist, der Blick von hier ist verdammt genial. Aber seht selbst. Die Aufnahmen sind Anfang April und Ende November entstanden.

 

Fuerteventura – Ausflugstipps Teil 2

So, heute gleich Teil 2 und in dem Sinne die Fortsetzung des letzten Eintrags.

Wie schon im vorherigen Beitrag geschrieben, hatten wir im Museo de las Salinas del Carmen ein Kombiticket gekauft, bei dem wir neben der Saline auch noch Eintritt zu einem Käsemuseum und zu einem Mühlenmuseum.

 

Museo del Queso Majorero

Das Museo del Queso Majorero liegt an der FV-20 etwas nördlich von Antigua. Man kann es nicht verfehlen, einfach an der Windmühle auf den Parkplatz abbiegen. Diese waren bei uns ausreichend vorhanden.

 

Hier noch ein paar allgemeine  Informationen

Adresse

Calle Virgen de Antigua km 20

35630, Antigua, Fuerteventura,

Öffnungszeiten

täglich geöffnet

10:00 bis 18:00 (01.05 – 31.10)

9:30 bis 17:30 (01.11. – 30. 04)

Eintrittspreis

4 € für Erwachsene

11,50 € als Kombiticket

 

An der Eintrittskasse wurden wir gefragt, ob wir noch den Käse kosten möchten, eine kleine Tapas-Platte kostet 3 €. Für 2 Personen ist diese auf jeden Fall zu empfehlen, man braucht nicht die große zu nehmen. Positiv auf jeden Fall, die Frau an der Kasse sprach ganz gutes deutsch und auch englisch.

Drinnen sind wir erst einmal in die dortige Mühle gegangen. Das sollte man auf jeden Fall machen, einzig große Personen müssen auf ihren Kopf aufpassen, da das Innere doch eher niedrig gebaut ist.

 

Windmühle beim Käsemuseum

Windmühle beim Käsemuseum

Danach ging es in die Ausstellung, die sich mit der Herstellung des Ziegenkäses beschäftigt. Diese ist sehr schön angelegt und auch mit vielen interaktiven und multimedialen Inhalten aufgepeppt.

Draußen haben wir denn die schon vorhin erwähnte Tapas-Platte mit dem Ziegenkäse. Diesen gab es in den 3 Altersstufen, die hier auf der Insel verkauft werden. Ich kann nur sage, der Käse war echt lecker und hat überhaupt nicht nach Ziegenstall geschmeckt. Selbst Nicole, die Ziegenkäse nicht mag, war davon begeistert.

Anschließend ging es noch auf die Dachterasse, von der man einen schönen Ausblick auf den Palmengarten und den Kaktusgarten hat, die zum Museum dazugehören und die man auch besuchen kann oder meiner Meinung nach auch sollte.

Hier ein paar Impressionen vom Palmen-und Kaktusgarten.

 

Centro de Interpretacion Los Molinos

Das Centro de Interpretacion Los Molinas oder auch Mühlenmuseum befindet sich in Tiscamanita in einer Parallelstraße zur Hauptstraße, die den Ort durchquert.Das Ticket hatte wir ja schon beim Besuch in der Saline mit erworben.

Direkt vor dem Museum gibt es keine Parkplätze, aber bei der Abbiegung zum Museum sein einige Parkplätze, so dass man ca. 100 m zum Museum laufen darf.

Hier die weiteren Informationen

Adresse

Calle la Cruz 11

35638 Tiscamanita, Las Palmas

Öffnungszeiten

täglich geöffnet

10:00 bis 18:00 (01.05 – 31.10)

9:30 bis 17:30 (01.11. – 30. 04)

Eintrittspreis

4 € für Erwachsene

11,50 € als Kombiticket

 

Im Museum gibt es  einige Informationen zu  den Mühlen und vor allem über Gofio. Gofio ist gemahlenes Getreide, welches geröstet wird. Am Einlass gab es auch gleich eine Gofio-Süßspeise zum probieren: Gofio mit Zucker und Öl vermischt. Süß, ein nussiger Geschmack und bestimmt nicht kalorienarm, aber verdammt lecker. Auch die Ausstellung war interessant. Klein, aber doch interessant.

Viele Bilder habe ich leider nicht. Aber wie schon im Salzmuseum war das Video außergewöhnlich gestaltet. Die Projektionsfläche des Videos war bestückt mit Mehlsäcken. Gezeigt wurde ein Video, wie die von uns verköstigte Süßspeise vor Publikum hergestellt wird.

 

Alles in allem sind beide hier beschriebene Museen empfehlenswert und vor allem in Kombination mit der Saline auf jeden Fall zu empfehlen.

Fuerteventura – Ausflugstipps Teil 1

Hier nun einmal der erste Ausflugstipp auf Fuerteventura. Nun ja, eigentlich sind es drei und wie es dazu kam, erfahrt ihr hier.

 

Eigentliches Ziel war Museo de las Salinas del Carmen, das Salzmuseum. Dieses liegt im Osten der Insel südlich der Hauptstadt Puerto del Rosario. Man kann das Museum gar nicht verfehlen, wenn man die FV-2 von Puerto del Rosario Richtung Süden fährt bzw. von Süden kommend Richtung Inselhauptstadt.

Parkplätze gibt es ausreichend.

Adresse:

Barrio las Salinas, 2,

35610 Antigua

Las Palmas, Spanien

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 09:30 bis 17:30 Uhr
Eintrittspreis:

6 €

11,50 € als Kombiticket mit Museo de Queso &  Museo de Molina

Das Museum selbst hat mehrere Ausstellungen. Eine davon wechselt regelmäßig. Bei uns war zeitgenössische Kunst zu sehen, was mich nicht wirklich begeistert hatte. Viel interessanter war die Dauerausstellung, welche, wie man vermuten kann, sich um die Salzherstellung und das Leben der Arbeiter drehte.

Begeistert war ich von dem Video, welches man sich anschauen konnte. Dieses wurde nicht nur einfach auf eine Wand projiziert, nein, die Wand hatte verschiedene Elemente die teilweise angestrahlt wurden und somit plastische Effekte erzeugte. So waren in Bilderrahmen Fotos und Animationen zu sehen.

Video im Museum

Video im Museum

Der Mann rechts im Bild war ein Handwerker, der gerade eine Lampe austauschen musste. 🙂

Im Außenbereich kann man dann sehen, wie hier noch auf traditionelle Weise Salz gewonnen wird. Allerdings wird nicht nur einfach Mehrwasser in die Becken gepumpt, sondern durch die Beschaffenheit an der Küste wird die überspritzende Gischt aufgefangen und über mehrere Vorbecken aufkonzentriert, bis die Sole dann in kleinen Becken sammelt und letztendlich das Salt kristallisiert. Da man nur die Gischt nimmt, heißt dieses Salz auch Schaumsalz und kann natürlich im Museumsshop erworben werden.

Gischt

Die hier sichtbare Gischt in der Mitte des Bildes wird aufgefangen, gesammelt und dann aufkonzentriert.

Die Saline wird auch restauriert, so dass sie irgendwann wieder ihre volle Kapazität ausschöpfen kann.

Hier kann man die Verdunstungsbecken sehen, in denen das Salz auskristallisiert und geerntet wird. Die weißen Häufchen weiter hinten sind Salz.

 

Des weiteren befindet sich auf dem Gelände auch noch ein Skelett eines Finnwalweibchens, welches im April auf der Insel strandete und verendete.

Das Finnwalskelett bei den Salinen

Der Kopf und Rumpf des Finnwals

 

Aus meiner Sicht sind die Salines de las Carmen auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Salz ist auch ein nettes Geschenk für Freunde und Familie zu Hause.

 

Das soll es erst  einmal gewesen sein. Demnächst wieder mehr.

Fuerteventura

Fuerteventura

Fuerteventura

 

Mir wurde einmal von einer Kollegin gesagt, Fuerteventura wäre die langweiligste unter den kanarischen Inseln.

 

Nun, ich lass mich ungern von anderen belehren und mache mir gerne ein eigenes Bild. Deshalb waren Nicole und ich im Jahr 2018 auf Fuerteventura. Aber nicht nur ein einziges Mal. Nein, wir waren zwei Mal da und haben uns geschworen, wieder zu kommen.

Die erste Reise Ende März/ Anfang April war für uns eine Premiere in vielerlei Hinsicht:

  • der erste Urlaub zu zweit komplett ohne die Kinder
  • das erste Mal Fuerteventura
  • das erst Mal All-Inclusive

Zuvor hatten wir uns immer selber versorgt, doch diesmal hatte wir uns entschlossen, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und es und gut gehen zu lassen. Keine Sorgen um Essen selber machen, sondern einfach zu den Mahlzeiten zu gehen und uns den Bauch vollschlagen.

Also auf weg.de gesucht und ein passendes Hotel gefunden. Unsere Wahl fiel auf das allsun Esquinzo Beach Hotel im Süden der Insel.

Der einzige Nachteil der Reise war, dass wir auf dem Hinflug in Düsseldorf und auf dem Rückflug in Köln umsteigen mussten.

Also ging es an einem Dienstag früh los nach Tegel und von dort Richtung Düsseldorf. Leider bekamen wir schon früh die Mitteilung von Eurowings, dass sich der Flug nach Fuerteventura schon einmal verspäten würde. Dies bewahrheitete sich leider, so dass unser Flug am Ende mit mehr als zweieinhalb Stunden Verspätung los ging. Durchgeführt wurde dieser Flug allerdings nicht von Eurowings, sondern im Wet-Lease von TUIfly mit einer Boeing 767, was den Vorteil hatte, das wir in eine „Premium Economy“ hochgestuft waren, was mehr Beinfreiheit für uns hieß. Auch bekamen wir einen Snack und etwas zu trinken, was die Verspätung vergessen ließ.

 

Angekommen auf Fuerteventura ging es dann mit dem Bus ins Hotel. Da Playa d’Esquinzo im Süden der Insel auf der Halbinsel Jandia liegt, dauerte die Fahrt noch einmal 90 Minuten. Nach dem recht schnellen Check-In gab es noch etwas zu Essen und dann waren wir nach einem anstrengenden Tag noch kurz am Strand und anschließend im Bett.

 

Ausflugstipps für Fuerteventura gibt es später in einem anderen Beitrag. Aber noch etwas zum Hotel und meine persönliche Bewertung dazu.

 

Lage: 4,5 von 5 Sternen

Nicht direkt am Strand, aber dieser ist in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Für die Fußlahmen unter uns gibt es einen Shuttlebus, der vormittags Gäste drei mal täglich bis zum Strand bringt und nachmittags wieder abholt. Ansonsten ist gegenüber ein Supermarkt, der seinen Namen verdient und richtig gut ausgestattet ist (nicht so ein einfacher Hyperdino oder Spar, wie man ihn  sonst auf den Kanaren findet). Für Bars, Clubs und Restaurants muss man allerdings in ca. 5 km entfernte Morro Jable fahren, dafür hat man es sehr ruhig. Abendunterhaltung wird vom Hotel geboten und Essen und Trinken gibt es dort in sehr guter Qualität.

Zimmer: 4 von 5 Sternen

Die Zimmer sind funktional eingerichtet mit Bett, Fernseher, weiteren Sitzgelegenheiten, einem Bad mit Badewanne sowie einem Schrank mit Safe. Für den Safe bezahlt man zwar eine Miete, ist aber aus meiner Sicht zu empfehlen, da man so nicht alles Bargeld bzw. Karten mit sich führen muss. Es kommt vor, dass im Zimmer oder im Hotelflur die eine oder andere Fliese mal wackelt, ansonsten ist aber alles in Ordnung. Den Punktabzug gibt es für die Betten, da diese nur Einzelbetten sind, welche zusammengestellt sind. Kommt einer zum Kuscheln zum anderen, kann sich schon einmal das Bett verschieben 🙂

Je nach Lage des Zimmers können diese sehr ruhig sein (z.B. am Ende eines Flurs), wenn man aber auf der selben Etage ist wie die Rezeption und das Restaurant hört man nachts auch mal angetrunkene Gäste vorbei laufen.

Essen und Verpflegung: 4,5 von 5 Sternen

Das Essen ist abwechslungsreich, manchmal allerdings sehr fettlastig. Leider hat sich bei meinem ersten Besuch mein Magen einmal darüber aufgeregt und ich musste einen Tag im Bett verbringen. Allerdings geht das auch auf meine Kappe, ich hätte ja weniger fettreich essen können. Bei unserem zweiten Besuch im November hatte ich das berücksichtigt und weniger fettreich gegessen 🙂

Die Getränke sind absolut in Ordnung und für All-Inclusive vollkommen ausreichend. Kann aber auch daran liegen, dass ich bei einfachen Sachen wie Bier und Wein bleibe…

 

Services: 4,5 von 5 Sternen

Für die volle Punktzahl fehlt aus meiner Sicht kostenloses Wlan sowie ein kostenloser Safe. Ansonsten kann man sich nicht beschweren. Man kann Mietwagen buchen, die entweder direkt zum Hotel gebracht werden, oder man wird abgeholt und zur Mietwagenstation gefahren. Auch sonst kann man diverse Ausflüge direkt im Hotel buchen und wird teilweise abgeholt (z.B. zum Oasis Park).

Badehandtücher kann man sich gegen Pfand an der Rezeption ausleihen. Die Zimmer werden bis auf Sonntag täglich gereinigt und waren eigentlich immer sauber.

 

Das soll es erst einmal gewesen sein. Demnächst mehr hier von mir.

 

Michael