Heute folgt schon der dritte und vorerst letzte Teil meiner kleinen Serie über Wildparks auf den kanarischen Inseln. Diesmal geht es um den Jungle Park, der sich im Südwesten von Teneriffa unweit der Tourismus-Zentren um Los Chrstianos, Playa de las Americas und Costa Adeje befindet. Ich gebe allerdings zu, dass es eigentlich der erste der drei Parks war, die wir besuchten und unser Besuch auf Teneriffa auch schon fast fünf Jahre zurückliegt.

 

 

 

Wie schon beschrieben befindet sich der Jungle Park im Südwesten von Teneriffa. Man erreicht ihn mit dem Auto, wenn man von Süden kommend von La Camella in Richtung Arona die TF-51 fährt. Auf etwa halber Strecke biegt man dann nach links ab und folgt der Beschilderung. Auf dem kostenlosen Parkplatz lässt man dann sein Auto stehen und kann den Park nun betreten. Alternativ gibt es sicherlich auch Shuttlebusse, die Pauschaltouristen von den Hotels zum Park bringen. Da wir damals aber auf eigene Faust auf die Insel geflogen waren und eine Privatunterkunft hatten, war dies für uns keine Option.

Es empfiehlt sich, schon früh kurz nach Öffnung des Parks da zu sein, da es dann noch weitaus entspannter zugeht und vor allem am Einlass keine Wartezeiten hat. Alternativ kann man auch Tickets in allen Touristenhochburgen kaufen, teilweise werden diese auch auf der Straße angeboten.

Hier noch die obligatorischen Informationen:

Adresse
Telefon
Homepage

https://www.junglepark.es/en/

Öffnungszeiten

täglich 10:00 – 17:30

Eintrittspreis

28,00 € (online sogar nur 25,00 €)

verbilligter Eintritt für Einheimische, Senioren und Kinder

Kombitickets für andere Parks auf der Insel sind ebenfalls möglich

 

Der Name Jungle Park verspricht viel und tatsächlich fühlt man sich schon so ähnlich, als wenn man in einem Jungle wäre. Bekanntlich ist der Süden Teneriffas ja eher trocken und karg an Vegetation. Da fühlt sich der Park als grüne Insel am Hang des Teide an. Durch seine Lage liegt in einigen hundert Meter über dem Meeresspiegel ist es hier angenehm warm und man kann an einigen Stellen einen wunderbaren Blick über den Süden erhaschen.

Wie in allen Parks auf den Kanaren gibt es hier sehr viele Vögel zu betrachten. Ein Highlight ist sicherlich, dass man in einen dieser „Vogelkäfige“ gehen kann und die dortigen Papageien auch direkt zu einem fliegen und sich auf die Schulter oder den Kopf setzen. Ängstlich sollte man also nicht sein. Des weiteren gibt es hier unter anderem Primaten wie Orang Utans, Gibbons oder Kapuzineraffen, Großkatzen wie Leoparden und Jaguare, Pinguine und natürlich auch Krokodile zu sehen.

Natürlich sind auch hier spezielle Shows zu sehen, wie in den anderen Parks auch. Die beiden Highlights sind die Greifvogelshow, welche in einer riesigen Arena stattfindet sowie die Seelöwenshow, die in einer Art Amphitheater stattfindet. Hier kann man auch an Tischen im Restaurant sitzen und die Show entspannt beim Mittagessen genießen. Des weiteren befindet sich im Park unweit der Greifvogelarena ein weiteres großes Restaurant, in dem es hauptsächlich Fast Food wie Pizza und Co. gibt.

Auf der Homepage des Parks habe ich noch gefunden, dass es dort eine Sommerrodelbahn gibt. An die kann ich mich gar nicht erinnern, so dass diese erst nach 2015 gebaut wurde. Allerdings erinnere ich mich an eine Art Klettergarten, bei dem man über Netze, Seile und ähnlichem sich durch eine Art Parcours bewegen konnte. Mir hat das damals sehr viel Spaß gemacht, und ich denke, dass auch viele Kinder das toll finden werden.

Alles in allem ist der Jungle Park, wie die anderen Wildparks, eine willkommene Abwechslung, wenn man den Urlaub nicht nur am Strand verbringen möchte.