Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Monat: November 2019

Ecomuseo La Alcogida

Nachdem wir jetzt über eine Woche aus dem Urlaub zurück sind, kommt nun ein neuer Beitrag. Wobei ich technisch gesehen ja die vier Einträge aus dem Urlaub bearbeitet habe, indem ich die Bilder jetzt auf meinem Computer noch einmal bearbeitet habe und das Wasserzeichen etwas unscheinbarer geworden ist.

Der letzte Ausflug in diesem Urlaub führte uns wieder in den nördlichen Teil der Insel. Wobei, Inselmitte trifft es besser. Von Esquinzo aus ist es auf jeden Fall eine Fahrt von mehr als einer Stunde. Die Anfahrt führt über die FV-20, bei der man zwischen Antigua und Casillas del Angel auf die FV-30 in Richtung Westen abbiegt. Nach gut 2 km biegt man dann im Kreisverkehr nach Norden in Richtung Tefia auf die FV-207 ab. Nach gut viereinhalb Kilometern erreicht man dann das Ecomuseo, welches gut ausgeschildert ist. Beim zweiten Fußgängerüberweg biegt man links ab und erreicht so den kostenlosen Parkplatz.

 

Hier die übliche Übersicht über das Museum:

Adresse
Carretera, Tefia, Fuerteventura
35600
Telefon +34 928 17 54 34
Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag 10:00 – 17:30

Eintrittspreis

5,00 €

verbilligter Eintritt für Senioren und Jugendliche

Kinder unter 12 Jahren zahlen nichts

Das Ecomuseo ist ein Freilichtmuseum, bei dem insgesamt 7 Gehöfte in traditioneller kanarischer Bauweise erhalten sind bzw. wieder in diesem Stil aufgebaut wurden. Teilweise sind die Häuser wohl bis 70er Jahre des 20. Jahrhunderts bewohnt gewesen und wurden ab Mitte der 90er restauriert. Vom Parkplatz aus erreicht man das erste Haus, in dem dann der Eintritt von 5 € für Erwachsene gelöhnt werden muss. Außerdem bekommt man einen Aufkleber auf seine Kleidung welcher zeigen soll, dass man auch wirklich Eintritt bezahlt hat. Prinzipiell könnte man hier auch ohne Eintritt zu zahlen durchspazieren, da es keine Zäune oder Zugangskontrollen gibt. Allerdings wäre das natürlich unfair, da auch der Erhalt eines solchen Museums Geld kostet.

In dem Haus 1, in dem sich die Kasse befindet, sind außerdem noch Toiletten vorhanden. Gegenüber befindet sich ein kleines Haus, in dem Miniturmodelle von einer Kirche sowie von Windmühlen ausgestellt sind. Weiter geht es über gut ausgeschilderte Wege zum zweiten Haus, das dann auch wirklich als ehemaliges Wohnhaus zu erkennen ist. Neben einer Küche gibt es hier eine Art Wohnzimmer sowie ein Schlafzimmer inklusive des Nachttopfs. Interessant ist dabei, dass die meisten Häuser keine Fenster haben, sondern nur Türen, die meist nach Süden ausgerichtet sind. Auch zwischen den Zimmern gibt es fast nie Türen oder Durchbrüche, so dass man vom einen Raum in den nächsten immer erst das Haus verlassen muss und durch eine andere Tür das Zimmer betritt. Deswegen haben die Häuser hier auch so viele Türen außen.

Um vom zweiten Haus zum dritten zu kommen, muss man die Straße FV-207 überqueren. Hierzu gibt es einen Fußgängerüberweg, der direkt hinter dem Haus beginnt. Allerdings sollte man hier vorsichtig ein, da man nach 2 Treppenstufen direkt auf die Straße tritt und die Sicht nach links teilweise durch das Haus, welches sich direkt an der Straße befindet, versperrt ist.

Im Haus 3 befindet sich eine Raum, in dem man ein Video sehen kann, wie aus Palmenblättern hier Körbe und ähnliches geflochten wird. Das Video war allerdings nur auf spanisch. Weitere Räume waren hier nicht geöffnet.

Haus 4 gehörte einem Senor Teodosio. Hier konnte man wieder die Räume besichtigen, dazu gehörten eine Art Wohnzimmer, ein Schlafzimmer mit einem fensterlosen Nebenraum, in dem ebenfalls ein Bett stand sowie einer relativ gut eingerichteten Küche. Daneben war ein Gebäude mit einer Mühle sowie weitere Räume, die eher wie Abstell- oder Lagerräume wirkten.

Weiter ging es zu Haus 5, in dem eine ältere Frau Lochstickereien in einem beeindruckenden Tempo herstellte. Die meisten Menschen hätten sich bei der Geschwindigkeit eher selbst schwer verletzt, aber bei ihr wirkte das so einfach. In dem Haus waren im Hinterhof noch weitere Räume zu besichtigen. Darunter war eine Holzwerkstatt, in der z.B. Modelle von Windmühlen hergestellt wurden, eine weitere Werkstatt, in der Spielzeugautos aus Metall gebaut wurden und ein Raum, der aussah, als würde hier Käse gemacht werden.

Im Haus 6 befand sich dann eine Töpferei, in der man hätte auch Töpfe und ähnliches kaufen können. Daneben war eine Webstube mit zwei Webstühlen sowie ein Raum mit den oben angesprochenen geflochtenen Körben und ähnlichem aus den Palmenblättern. Das letzte der sieben Häuser war allerdings geschlossen. Bis auf eine Bildwand, durch die man seine Köpfe stecken kann, war hier zu dem Zeitpunkt, an dem wir hier waren, leider nichts weiter zu sehen. Eigentlich schade, da es von außen sehr interessant aussieht.

Alles in allem kann ich auch diesen Ort empfehlen, insgesamt sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen. Ein Besuch lohnt sich hier auf jeden Fall, wenn man daran interessiert ist, wie die Einheimischen hier gelebt haben.

 

Wie immer hier noch ein paar Impressionen:

Ein Segeltörn an der Südküste

Heute gibt es schon wieder einen neuen Beitrag. Diesmal über einen Segeltörn an der Südküste vor Jandia. Wie kam es dazu?

Da wir ja auf einer Insel sind, gehört ein Ausflug auf einem Schiff sicherlich zu einem kompletten Urlaub. Vom Hotel her gab es mehrere Angebote:

  • Einen Ausflug mit einem Katamaran mit bis zu 80 Leuten.
  • Einen Ausflug mit einem kleineren Katamaran mit bis zu 12 Leuten.
  • Eine Tour mit einem Piratenschiff, welches schon bei der Ausfahrt die Titelmusik von „Fluch der Karibik“ spielt
  • Oder einen Segeltörn mit maximal 8 Leuten auf dem Boot

Wir entschieden uns für letztere Variante, die mit 75 € allerdings auch die teuerste Variante war. 

Durchgeführt wurde diese von Flounders Sailing. Geplant war die Tour eigentlich am Montag. Doch schon am Sonntag bekamen wir Zweifel, ob der Ausflug aufgrund des Windes überhaupt stattfinden könnte. Seit Tagen stürmte es ziemlich heftig und laut Wetterbericht sollte der Montag der schlimmste Tag sein. So kam es dann auch, so dass wir zwar am Montag uns fertig machten, die Tour aber abgesagt werden musste. Wir verschoben diesen Ausflug dann auf Mittwoch und fuhren am Montag in den Oasis Park, über den ich später noch einen ausführlichen Bericht schreiben werde.

Am Mittwoch war das Wetter entsprechend besser. Zwar wehte noch ein kräftiger Wind, aber er war nicht so stürmisch. So wurden wir gegen 10 Uhr vom Hotel abgeholt, sammelten noch zwei weitere Fahrgäste ein (einer war schon im Auto, als wir zustiegen) und fuhren zum Hafen von Morro Jable. 

Hafen von Morro Jable? Da war doch was? Richtig, da begann auch unsere Jeep Safari. Angekommen im Hafen trafen wir noch zwei weitere Teilnehmer unseres Segeltörns, so dass wir insgesamt sieben Leute plus Skipper waren. Die Gäste waren alles Deutsche, was wieder einmal unterstreicht, dass die Insel zum größten Teil von Deutschen besucht wird. 

Auf der Flounders trafen wir dann auch unseren Skipper José, einen netten jungen Mann, der sein Leben wohl dem Segeln verschrieben hat.

Dann ging es auch schon los. Aus dem Hafen fuhren wir noch von einem Motor angetrieben, doch kurz danach wurden die Segel gehisst und es ging ohne Motorkraft los, nur vom Wind angetrieben. Das Steuer übernahm dann Jenny, eine der Gäste, die schon Erfahrung im Segeln hatte. Wir fuhren ostwärts an Morro Jable vorbei. Am Anfang war es noch sehr ruhig, da durch die Berge der Wind noch abgeschwächt war. Nachdem wir aber aus dem Windschatten heraus waren, nahmen wir richtig Fahrt auf. Das war dann auch der Moment, an dem die Gäste, die es sich am Bug bequem gemacht hatten, zum ersten Mal richtig nass wurden und nach hinten zu den eigentlichen Sitzplätzen kamen. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir eine schöne Schräglage des Bootes. Wir fühlten uns aber sehr sicher, da das Boot einen 3 Meter tiefen Kiel mit etwa zwei Tonnen Gewicht hat und uns versichert wurde, dass wir nicht kentern könnten. Zwar musste man sich je nach Schräglage schon festhalten, allerdings wurde es nie gefährlich, da José auch nicht volles Risiko ging und die Segel voll setzte. Das war auch gut so, da wir zwischendurch immer noch Windstärke 6 auf der Beaufort Skala hatten. Leider konnten wir keine Delfine sehen, was wohl unter anderem am Wellengang gelegen haben könnte. 

Nach gut zwei Stunden herumcruisen vor der Küste ging es zu einer etwas geschützten Bucht in der Nähe des Hafens, wo wir ankerten. Nicole und ich nahmen ein Bad im Atlantik und anschließend gab es noch kleine Snacks, darunter leckeren Ziegenkäse aus Fuerteventura, der wirklich anders schmeckt als aus Deutschland. 

Nach etwa einer Stunde ging es wieder zurück zum Hafen und wir wurden wieder in die Hotels zurück gefahren.

Ich kann diesen Ausflug auf jeden Fall empfehlen. Es hat eine Menge Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen. 

 

Hier noch ein paar Fotos von der Tour:

Ein Ausflug nach Betancuria

Heute gibt es mal wieder einen neuen Eintrag direkt aus dem Urlaub. Diesmal ging es nach Betancuria, wobei wir eigentlich was ganz anderes vorhatten. Wie kam es dazu?

Es war Sonntag und ursprünglich wollten wir an dem Tag im Norden der Insel wandern gehen. Da es aber seit Tagen auf Fuerteventura stark stürmte und das Wandern im Sturm wenig Spaß macht, vor allem, wenn man auf einer freien Ebene wandern müsste, planten wir kurzfristig um. So einfach ist das aber nicht, da fast alle Museen und Ausstellungen am Sonntag hier geschlossen haben. In unserem Reiseführer fanden wir trotzdem etwas interessantes: Die Finca Pepe bei Betancuria. Dort wird Ziegenkäse hergestellt und man kann nicht nur den dort produzierten Käse kaufen, sondern auch von 9 bis 12 Uhr die Herstellung anschauen. Da es aber schon kurz nach 10 war und Google Maps mindestens 70 Minuten veranschlagt hatte, hieß es schnell fertig machen und dann los.

Der einfachste Weg, die Finca zu finden, ist von Norden kommend die FV-30 Richtung Betancuria zu fahren und dann direkt vor dem Ortseingang nach rechts in eine kleine asphaltierte Straße abzubiegen. An der Abzweigung ist auch ein entsprechendes Schild angebracht. Nach etwa einem Kilometer erreicht man die Finca, bei der man auch parken kann. Draußen sieht man schon eine Menge Ziegen, so dass man weiß, dass man hier richtig ist.

Allerdings hatten wir wohl Pech gehabt. Obwohl wir gegen dreiviertel 12 da waren, waren außer einem kleinem Kind und einem doch sehr großen Hund draußen keiner anzutreffen. Wir gingen am Hund vorbei in das Gebäude, in dem viele alte Utensilien lagen, die möglicherweise zur Käseherstellung verwendet werden, sahen da aber auch nur einen jungen Mann im Stall, der außer einem „Ola“ uns ignorierte. Da wir niemanden weiter dort sahen, entschieden wir uns, wieder zu fahren. Schade eigentlich, wir hätten uns die Käseherstellung gerne angeschaut und auch gerne mal probiert. So fuhren wir dann weiter nach Betancuria. Parken kann man in Betancuria kostenlos am südlichen Ortsausgang, wo es ausreichend Parkplätze gibt.

Betancuria war von ihrer Gründung 1404 bis 1834 die alte Inselhauptstadt von Fuerteventura. Gründer der Stadt war Jean de Bethencourt, der als Eroberer die kanarischen Inseln erkundete. Der Ort ist heute allerdings sehr klein, laut Wikipedia lebten 2011 gerade einmal 215 Menschen in Betancuria, viel mehr dürften es auch heute nicht sein. Die Lage der Stadt ist allerdings malerisch. Eingeschlossen von Bergen liegt Betancuria in einem Tal. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Insel ist hier relativ viel Grün zu sehen. Auch werden hier Kartoffeln angebaut, wie wir selbst bestaunen konnten. An einem Sonntag ist die Stadt allerdings trotzdem sehr verschlafen, die meisten Geschäfte hatten geschlossen und auch die meisten Restaurant waren zu unserer Verwunderung geschlossen. Nicole fand natürlich den geöffneten Aloe Vera Shop, in dem sie sich mit Aloe Produkten eindeckte, die bis zu unserem nächsten Urlaub reichen müssen. Anschließend entdeckten wir dann eine Hinweistafel auf einen restaurierten historischen Teil der Stadt, den wir dann auch aufsuchten. Der Baustil hier sieht wirklich toll aus und man kommt sich vor wie in eine andere Zeit versetzt. Auf einem größeren Platz sahen wir dann die Kirche Santa Maria, in der man „Heiligtümer“ betrachten kann. Der Eintritt kostet gerade einmal 1,50 €, was mehr als fair ist. 

Anschließend hatten wir Hunger und fanden dann auch etwas Wunderbares: das Casa Princess Arminda. In einem Hinterhof versteckt werden da leckere kanarische Köstlichkeiten zu kleinen Preisen serviert. Man sollte Zeit mitbringen, da hier alles sehr gemütlich zugeht und der Kellner sich Zeit lässt. Wir bestellten Papas arrugadas, also die typischen kanarischen Kartoffeln mit Mojo Sauce. Diese waren zwar lecker, hätten aber noch mehr Mojo vertragen können. Anschließend ging es noch durch die Gassen zurück zum Parkplatz und weiter mit dem Auto. Wir nahmen allerdings nicht den gleichen Weg zurück, sondern fuhren die FV-30 in südlicher Richtung gen Pajara. Dabei machten wir noch an 2 Aussichtspunkten (Miradors) halt. Der erste ist kurz hinter Vega de Rio Palmas der Mirador Las Peñitas und der zweite war der Mirador del Risco de las Peñas. Bei beiden hat man eine tolle Aussicht auf die Berglandschaft. Vom ersten Mirador kann man auch den Versuch sehen, hier einen Stausee anzulegen, was massiv schief gelaufen ist. Der Stausee verlandete aufgrund des mitgeführten Sediment innerhalb kurzer Zeit.

Den zweiten Mirador konnten wir nicht wirklich genießen. Es stürmte hier so stark, dass Nicole sich nicht mal aus dem Auto traute, da sonst ihr Kleid hochgehoben worden wäre. Ich selbst hatte einige Mühe, gegen den Wind anzukämpfen und bin nach knapp 2 Minuten wieder im Auto gewesen. Somit ging es weiter nach Pajara auf der wunderschönen Bergstraße, bei der es rechts neben uns ziemlich steil bergab ging. In Pajara angekommen fuhren wir gleich weiter zum Hotel.

Alles in allem war es ein schöner Ausflug, auch wenn wir gerne mehr von der Käseproduktion gesehen hätten. Betancuria ist auf jeden Fall ein Ausflug wert.

 

Wie immer hier noch ein paar Bilder:

Ein Ausflug zur Schwarzen Bucht bei Ajuy

Heute gibt es schon wieder einen neuen Bericht über einen Ausflug, den Nicole und ich heute unternommen haben. Dabei ging es nach Ajuy, um dort die Caleta Negra, die Schwarze Bucht, zu besuchen. 

Was ist so besonders an dieser Bucht? Nun, hier gibt es viele Höhlen, in denen Piraten seit dem 15. Jahrhundert ihre Beute versteckt haben.

 

 

Ajuy ist ein kleines verschlafenes Fischerdorf an der Westküste, in dem laut Wikipedia nicht einmal einhundert Menschen wohnen. Allerdings gibt es in dem Dorf mindestens drei Restaurants, die mehr oder weniger alle vom Tourismus leben.

In den Ort führt nur eine einzige Straße, die FV-621. Man gelangt vom Osten her kommend über Pajara und die FV-605 auf die FV-621, oder von Süden aus Richtung La Pared kommend, wenn man kurz vor Pajara links auf die FV-621 abbiegt. Am Ortseingang befindet sich ein Kreisverkehr und linkerhand ein Parkplatz, auf dem man gut parken kann. Vormittags sollen hier wohl öfter große Busse mit Touristen ankommen, da wir erst am Nachmittag gegen 15 Uhr da waren, können wir das nicht bestätigen. Bei uns gab es noch einige freie Parkplätze. Alternativ kann man auch das Auto durch die engen Gassen manövrieren und am Strand parken. 

Der Strand von Ajuy ist im Gegensatz zu den meist weißen Stränden auf Fuerteventura sehr dunkel, vergleichbar am ehesten mit den Stränden auf Teneriffa, z.B. bei Playa de las Americas. Man kann hier wohl baden gehen, allerdings ist auch hier eine starke Unterwasserströmung vorhanden, welche das Schwimmen gefährlich macht.

Am nördlichen Strandende beginnt dann auch der relativ steile Anstieg an den Klippen entlang. Der Weg ist nicht überall gut ausgebaut und manchmal etwas holprig, festes Schuhwerk ist auf jeden Fall zu empfehlen, vor allem, wenn man später noch die Höhlen weiter erkunden will. Der Atlantik ist hier sehr wild, vor allem, wenn es wie bei uns sehr windig ist. Geht man den Weg entlang, so kommt man zu 2 relativ großen und tiefen Löchern. Dabei handelt es sich um alte Kalkbrennöfen, da Kalk hier bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gebrannt worden ist. Nach weiteren 5 Minuten gelangt man dann in die Bucht. Der Weg führt dann über eine Treppe über 25 Meter hinab in eine erste Höhle. Man muss etwas aufpassen, da es bei Gegenverkehr sehr eng werden kann und die Geländer zu Absturzsicherung nicht an allen Stellen hoch genug sind. Der TÜV hätte seine Freude daran 🙂

Unten angelangt kann man die erste Höhle etwas erkunden. Wenn gerade Ebbe ist, wie bei uns, und man festes Schuhwerk an hat, so kann man mit wenig Kletterkünsten auch noch in die zweite Höhle gelangen. Hier führt der Weg noch weitaus tiefer in die Höhle. Mit einer Taschenlampe kann man diese noch weiter erkunden, worauf wir aber verzichteten. Wer weiß, vielleicht hätten wir ja noch einen Piratenschatz gefunden. Arrrrrr!!

Anschließend ging es wieder zurück. Alles in allem ein schöner und lohnender Ausflug, den man bequem an einem Nachmittag machen kann.

 

Und hier noch einige Impressionen von dem Ausflug.

Jeep Safari im Süden von Jandia

Es ist wieder soweit: Wir sind wieder im Urlaub und wieder einmal verschlägt es uns nach Fuerteventura. Diesmal allerdings das erste Mal als Frau und Herr Munick. Wir sind wieder im Allsun Esquinzo Beach untergekommen und haben nach einem Tag Entspannung heute den ersten Ausflug unternommen. 

Über unsere Reiseleitung buchten wir eine Jeep Safari in den Jandia Nationalpark. Durchgeführt wurde diese von Discovery Safari. Falls sich jemand fragt, warum wir nicht selber da hin fahren, ist die Antwort ganz einfach: Da kurz hinter Morro Jable die Straßen nicht mehr asphaltiert sind und die Straße dort eher einer Schotterpiste gleicht, haben fast alle Mietwagenanbieter in ihren Verträgen Klauseln drin, dass man auf unbefestigten Straßen nicht fahren darf. Somit ist dieser Teil der Insel eigentlich tabu für Touristen, es sei denn, sie buchen entweder eine Tour oder mieten sich ein wirklich geländegängiges Fahrzeug. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass dort sehr viele Mietwagen unterwegs sind. Ich kann nur davon abraten, es trotz aller Warnungen dorthin zu fahren, da es durch Steinschlag zu Beschädigungen am Auto kommen kann und man unter Umständen den Versicherungsschutz verliert. Angeblich kontrolliert auch die Polizei dort, wenn Mietwagen unterwegs sind.

Los ging es früh um kurz vor halb 10, als wir von Miguel in einem der Jeeps abgeholt wurden. In Jandia Playa sammelten wir weitere Gäste ein und fuhren zuerst zum Hafen von Morro Jable. Dort warteten wir, bis alle anderen Jeeps mit Gästen angekommen waren. Um uns die Zeit etwas zu vertreiben, gingen wir etwas im Hafen spazieren. Im glasklaren Wasser konnten wir neben vielen kleineren Fischen auch Stachelrochen sehen. Außerdem gibt es im Hafengelände ebenfalls eine Aufzuchtstation von Schildkröten, da man es sich zum Ziel gesetzt hat, Fuerteventura wieder zur Heimat von vier der sieben Meereschildkröten zu machen. 

Um viertel Elf waren dann alle Teilnehmer und Guides angekommen und wir erhielten eine kurze Einweisung, was wir heute alles erleben werden. Die Guides selbst sprechen unterschiedliche Sprachen, neben Spanisch und Englisch sind auch Deutsch, Französisch und Italienisch im Angebot. 

Wir saßen weiterhin bei Miguel in dem Landrover Defender, also einem echten Geländewagen und kein SUV. Sein Fahrstil war doch recht forsch, aber wir haben uns niemals unsicher gefühlt. Nach kurzer Strecke hielten wir an einer Stelle an und waren plötzlich von Ziegen umgeben. Unsere Guides stiegen dann aus und scheuchten sie etwas umher. Einige der Ziegen schauten dann auch bei einigen Autos durch das Fenster herein, was zur Erheiterung beitrug.

Anschließend ging es weiter über einen Pass in Richtung Cofete. Oben am Pass blieben wir stehen und stiegen auch aus. Da der Wind hier oben so stark wehte, blies er mir gleich mein erst einen Tag vorher gekauftes Basecap vom Kopf und gleich über den Passkamm. Eigentlich hatte ich es schon abgeschrieben, aber unser deutsche Guide Tino lief hinterher, ich folgte ihm. Und wirklich, er fand mein Basecap sofort und gab es mir zurück mit dem Hinweis, es besser nicht aufzusetzen. Von hier oben hatte man einen fantastischen Blick auf beide Seiten der Halbinsel Jandia. Die Anblick auf den Strand im Norden war wirklich herrlich. 

Dann ging es auch schon weiter Richtung Cofete mit einem kurzem Zwischenstopp, bei dem wir mehr über die Kanarische Wolfsmilch erfuhren, die auf den Kanaren endemisch ist, also nur hier vorkommt. Unsere Fahrt führte uns weiter durch Cofete hindurch an den unter dem Ort liegenden Strand. Hier hat man eine tolle Aussicht auf die Berge und die sagenumwobene Villa Winter, über die sich eine Reihe von Verschwörungstheorien ranken.

Wir verbrachten noch etwas Zeit am Strand, der zwar einladend aussieht, aber an dem Baden verboten ist. Neben den hohen Wellen, die ein Baden schwer machen ist vor allem eine gefährliche Strömung unter Wasser dafür verantwortlich, dass man hier maximal spazieren gehen kann und dieser Teil der Insel auch für Massentourismus mit Hotelburgen nicht geeignet ist.

Weiter ging es wieder zurück über den Pass zum nächsten Stop, einer einsamen Badebucht. Hier hatten wir fast eine Stunde Zeit, in den mit 22°C noch immer recht warmen Atlantik baden zu gehen. Damit waren wir aber immer noch nicht am Ende. Die Fahrt führte uns weiter zum Faro de Punta Jandia, einem Leutturm am westlichen Ende der Insel. Hier treffen zwei unterschiedliche Meereströmungen aufeinander, so dass hier teilweise bis zu sechs Meter hohe Wellen entstehen. Auch wenn bei uns keine so hohen Wellen sichtbar waren, so so es doch spannend aus, wie Wellen aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander zulaufen. 

Den Abschluss der Safari bildete ein Mittagessen im Restaurant „El Caleton“ in El Puertito, einem kleinem Fischerdorf etwa anderthalb Kilometer vom Faro de Punta Jandia. Als Vorspeise gab es Papas arrugadas, kanarische Kartoffeln mit Mojo Sauce, Salat und Brot. Die Hauptspeise war eine leckere Paella, dazu gab es Wasser und Weißwein. Das alles war im Gesamtpreis der Reise von 59 € enthalten. Nach dem Essen ging es dann direkt wieder in Hotel.

Alles in allem kann man sagen, dass dieser Ausflug jeden Cent wert war. Aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung für jeden Fuerteventura-Touristen. Ich würde es jederzeit wieder machen und es niemals auf eigene Faust mit einem Mietwagen machen, bei dem das Risiko besteht, dass man den Versicherungsschutz verliert und noch Strafe zahlen muss.

 

Hier noch ein paar Bilder. Ich werde, wenn ich wieder zu Hause bin und an meinem PC arbeiten kann, ein paar mehr einstellen.

Premium Economy bei Air France – Teil 2

So, nachdem ich vor zwei Tagen den ersten Teil meiner Erfahrungen mit der Premium Economy bei Air France geteilt habe, folgt hier der zweite Teil. Diesmal allerdings nicht mit Airbus A380, sondern mit der Boeing 777. Als Flugzeug präferiere ich definitiv den A380, weil er aus meiner Erfahrung ruhiger in der Luft liegt als kleinere Flugzeuge, aber vor allem, weil er trotz der vier Triebwerke im Inneren weitaus leiser ist als zum Beispiel die Triple Seven.

Teil 1 der Reise führte mich zuerst nach Paris Charles de Gaulle und von dort weiter nach Shanghai Pudong. Das Flugzeug war hier die kürzere Variante der Triple Seven, die Boeing 777-200ER, von der Air France 25 Stück besitzt, die in 4 unterschiedlichen Konfigurationen rumfliegen. In der Variante, in der ich geflogen bin, waren die Reihen 19 bis 21 in einer 2-4-2 Konfiguration als Premium Economy bestuhlt. Die Premium Economy besteht somit hier aus gerade einmal 24 Sitzen, während diese im A380 mit 38 Sitzen über 50% größer ist und gefühlt durch die 2-3-2 Anordnung auch wesentlich weniger dicht bestuhlt wirkt.

Was allerdings positiv gegenüber dem A380 herausgestellt werden muss ist die Qualität der Sitze und des Interieurs. Man merkt, dass diese Klasse hier neuer ist, vor allem am Zustand und auch am Monitor für das IFE (In-Flight Entertainment). Letzterer ist nicht nur größer, sondern hat auch eine bessere Auflösung und liefert somit das schönere Bild. Der Inhalt des angebotenen Programms ist meiner Meinung nach identisch zu dem im A380. Jedenfalls konnte ich keine gravierenden Unterschiede feststellen.

Nachdem wir aus Paris halbwegs pünktlich los geflogen sind gab es ca. eine Stunde nach Start die erst Mahlzeit. Ich wählte ein Hühnchen in Honigsauce mit Brokkoli und Polenta, was allerdings scheußlich schmeckte. Da es sich um einen Nachtflug handelte, wie in Richtung Osten üblich, versuchte ich anschließend zu schlafen. Wie schon im A380 misslang mir das allerdings total. Durch dieses Verschieben der Sitzfläche kam ich in keine bequeme Schlafstellung und konnte vielleicht eine halbe Stunde schlafen. Somit überbrückte ich den Rest des Fluges mit Filme schauen.

Kurz vor der Landung gab es noch ein Frühstück, was ich wieder ablehnte, da nicht für mich dabei war, was ich irgendwie lecker fand.

Überpünktlich in Shanghai angekommen ging dann bei der Einreise alles super schnell, die Koffer kamen pünktlich am Gepäckband an und ich war mit dem Taxi schon kurz nach 9 Uhr am Hotel, wo ich allerdings noch zwei Stunden auf ein Zimmer warten musste.

Bilder von Shanghai und Nanjing werde ich zu einem späterem Zeitpunkt mal hier posten.

Zurück ging es dann von Nanjing mit China Eastern nach Peking und dann wieder mit Air France über Paris nach Berlin.

Der Flug von Peking nach Paris war wieder eine Boeing 777, allerdings diesmal die größere Version 777-300ER. Von der um etwa 10 m längeren Variante besitzt Air France 43 Stück in der Flotte, die in 4 unterschiedlichen Konfigurationen geflogen werden. Die Sitzanordnung war wieder 2-4-2, insgesamt gab es aber 28 Premium Economy Sitze, was daran lag, dass jeweils an den Außenseiten 2 Extra-Sitze knapp hinter den Türen waren. Ich würde nicht zu diesen raten, obwohl sie mehr Beinfreiheit bieten. Zum einen ist der Bildschirm in den Armlehnen verstaut, so dass man diesen ausklappen muss und ich diese Sitzposition zum Video anschauen nicht bequem finde. Dazu kommt, dass man beim Start und bei der Landung den Monitor verstauen muss und somit kein Entertainment in Form von Filmen oder Serien hat. Außerdem haben die Sitze kein Fenster, auch wenn man an der Außenwand sitzt.

Trotzdem gefiel mir die Anordnung besser als die in der 777-200ER. Warum? Nun, die Toiletten waren gleich am Beginn der Premium Economy Klasse. Bei der 200ER musste man durch die halbe Economy laufen, um auf die Toilette zu gehen. Bei einem 10 Stunden Flug lässt sich das nun einmal nicht vermeiden.

Was war an dem Flug von Peking nach Paris so besonders? Normalerweise sind Flüge von Ost nach West ja Flüge, die am Tage durchgeführt werden. Man steigt z.B. um 9 in Tegel in ein Flugzeug nach New York und ist um 12 Mittags dort. Dieser Flug begann allerdings um 01:45 in der früh und wir waren gegen 6:00 Uhr morgens in Paris. Somit musste ich versuchen, irgendwie zu schlafen, wenn ich meinen Tag-Nacht Rhythmus nicht komplett aus dem Gleichgewicht bringen wollte. Kurz nach dem Start wurde wieder Essen serviert, diesmal stilecht chinesisch, was sogar relativ lecker war. Anschließend versucht ich zu schlafen und siehe da: Es klappte sogar recht gut. Insgesamt 5 Stunden konnte ich schlafen, was für mich in einem Flugzeug wirklich viel ist. Offenbar war ich so müde, dass die unbequeme Schlafstellung relativ egal war.

Kurz vor der Landung gab es wieder Frühstück, was ich dankend ablehnte. Und nur 4 Stunden später war ich dann schon wieder zu Hause.

 

Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass das Produkt Premium Economy bei Air France ganz gut ist. Gerade für Flüge, die tagsüber stattfinden, wie von Europa in die USA oder von China nach Europa, sind diese eine echte Alternative zur Business Class, vor allem, wenn man auf den Preis achten muss oder will.

Leider vernachlässigt AF den A380, da diese ja bald ausgeflottet werden sollen und somit ist die Qualität dort nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Allgemein müsste AF beim A380 jetzt Geld in die Hand nehmen und die Kabine neu ausrüsten, was wohl kaum noch passieren wird, zumindestens nicht mehr bei den geleasten Modellen. In der Boeing 777 ist die Premium Eco signifikant besser.

Allerdings sehe ich noch Verbesserungspotenzial bei der Premium Economy bei Air France. Zum einen war das Essen definitiv verbesserungswürdig. Ich erwarte kein haut cuisine in dieser Klasse, aber etwas mehr Auswahl sollte schon sein. Andererseits ist bei anderen Fluggesellschaften der Zugang zur Business Lounge schon inklusive. Bei Air France soll man pro Person immer noch mindestens 25 Euro zahlen, was meiner Meinung nach vollkommen überteuert ist.

Hier noch einige wenige Impressionen:

Premium Economy Class in der Boeing 777

Bild 1 von 3

Premium Economy Class in der Boeing 777

Premium Economy bei Air France

Nach sehr langer Zeit gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Heute geht es zur Abwechslung mal wieder um einen Erfahrungsbericht zum Thema Fliegen, allerdings mal keine Business Class, sondern um das Reisen in der Premium Economy Class.

Zuerst, was zeichnet die Premium Economy Class aus? Wie aus dem Namen zu erahnen ist, ist dies eine Zwischenklasse zwischen der Economy und der Business. Man hat mehr Beinfreiheit, die Sitze sind etwas breiter, so dass auch zwei nebeneinander sitzende Menschen die Armlehne gleichzeitig nutzen können. Es ist also nicht ganz so eng wie in der „Holzklasse“. Dazu kommt, dass häufig die Sitze in Schalen eingebettet sind, so dass beim Verstellen der Rückenlehne der Hintermann diese nicht gleich im Gesicht hat. Außerdem kann man meist mehr Gepäck mitnehmen.

Abhängig von der Fluggesellschaft kann es zusätzlich unterschiedliche Vergünstigungen geben. Darunter befinden sich:

  • Zugang zu der Business Lounge
  • Priority Boarding
  • Amentity Kits
  • Besseres Essen (das gleiche wie die Business Class)
  • Noise Cancelling Kopfhörer
  • und noch mehr

Preislich liegt die Premium Economy zwischen der Business Class und der Economy. Ob es sich immer lohnt, muss jeder für sich entscheiden.

Ich werde mich heute hier in diesem Bericht zu meinen Erfahrungen zu der Premium Economy bei Air France auslassen. Dabei geht es auch um zwei verschiedene Flugzeugtypen, zum einen der Airbus A380 und zum anderen der Boeing 777.

Teil 1: Mit dem Airbus A380 nach Washington und zurück

Im ersten Teil geht es mit dem A380 nach Washington. Der Flug von Berlin nach Paris war ganz normal in der Economy. Hierbei musste ich feststellen, dass der gefühlte Sitzabstand kleiner ist als bei Lufthansa oder British Airways. In Paris angekommen dann Terminalwechsel und halbwegs pünktlich am Gate angekommen. Da man als Gast der Premium Economy in der Boarding Zone 2 ist, kann man recht schnell in das Flugzeug, wenn die Economy noch nicht geboarded hat. Allerdings macht das beim A380 wenig aus, da Air France die PE-Class im Oberdeck hinter die Business Class gepackt hat. Hinter der PE gibt es noch eine kleine Economy mit nur sehr wenig Reihen. Der größte Teil der Eco ist im Hauptdeck untergebracht. Das sorgt sowohl bei der Business als auch bei der Premium Eco für ein sehr entspanntes Einsteigen.

Die Sitzanordnung bei der Premium Eco ist 2-3-2, so dass man maximal über einen Passagier drüber steigen muss. Ich hatte beim Hinflug Platz 85A, also am Fenster. Vorteil bei diesem Platz ist, dass es hier zusätzliche Gepäckfächer an der Seite gibt, in denen man seinen Laptop und andere Dinge verstauen kann.

Was allerdings negativ auffällt: die Premium Economy ist nicht mehr die neuste und schon ziemlich heruntergerockt. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass Air France den A380 lieber heute als morgen los werden will.

Das Essen war definitiv nicht so der Bringer. Man konnte zwischen Hühnchen mit Sherry Essig und Gemüsepüree oder Pasta mit Napoli-Sauce wählen. Ich entschied mich für das Hühnchen, was gerade noch ok war. Aber die beste Küche ist das definitiv nicht, da gibt es Fluggesellschaften, die es besser können.

Ich vertrieb mir die Zeit mit Filme schauen. Das Entertainment Programm ist gut, aber nicht überragend. Man findet trotzdem ausreichend Filme, die man schauen kann. Und das auch in deutscher Sprache, wenn man des französischen oder englischen nicht mächtig ist. Von daher: Daumen hoch.

Kurz vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Snack, auf den ich aber verzichtete.

 

Der Rückflug ging dann wenige Tage später ebenfalls in einem A380. Diesmal hatte ich jedoch einen Gangplatz in der Mitte. Auch in diesem Airbus war der Zustand der PE doch eher schlecht. Allerdings soll dieser Airbus wohl schon Anfang 2020 an den Leasinggeber zurück gehen, so dass an diesen nichts mehr investiert wird.

Da dies ein Übernachtflug von Washington nach Paris war, wollte ich versuchen, zu schlafen. Kurz nach dem Start gab es noch eine Mahlzeit. Ich entschied mich für Farfalle in einer Käsesauce, was halbwegs ok vom Geschmack her war. Anschließend versuchte ich zu schlafen, was mir nicht wirklich gelang. Im Gegensatz zu den Economy sitzen wird bei den Pe-Sitzen die Sitzfläche nach vorne geschoben, wodurch die Rückenlehne sich etwas neigt. Ich konnte allerdings nicht wirklich darin schlafen, so dass ich mir das Unterhaltungsprogramm weiter anschaute und bald alle Marvel-Filme kenne 🙂

Kurz vor der Landung gab es wieder Frühstück, was ich allerdings ablehnte, da nichts für mich dabei war.

Alles in allem ist die Premium Economy bei Air France  im A380 nicht schlecht, da aber Air France wohl nichts mehr in den A380 investieren wird, kann ich sie nur bedingt empfehlen. Für Flüge von Ost nach West, die tagsüber sind und man wach bleiben sollte, ist sie gut, da das Plus an Beinfreiheit im Vergleich zu Economy wirklich gut ist.

Ein Gesamtfazit werde ich nach dem zweiten Teil abgeben, der sich dann mit der Premium Economy in der Boeing 777 beschäftigen wird.

 

Hier dann noch ein paar Bilder: