Heute gibt es einen weiteren Beitrag aus unserem Urlaub auf Lanzarote. Diesmal besuchen wir die Cueva de los Verdes. Im Prinzip waren wir ja schon fast da, als wir Jameos del Aqua besucht haben. Die Cueva und das Jameos liegen nur einige hunder Meter auseinander und gehören, so weit ich das gelesen habe, zum gleichen Jameos, also der Höhle, die durch einen unterirdischen Lavastrom entstanden ist.

Man erreicht die Cueva de los Verdes ebenfalls über die LZ1 in Richtung Norden (Orzola) und biegt diesmal an der Abzweigung, an der rechts zu Jameos del Aqua geht, nach links ab. Nach wenigen hundert Metern erreicht man rechterhand einen kostenlosen Parkplatz, auf dem man dann gleich eingewiesen wird. Überquert man dann die Straße, so erreicht man den Eingang in die Höhle.

 

 
Adresse
Carretera Arrieta-Órzola
35542
Telefon +34 901 20 03 00
Homepage http://www.cactlanzarote.com/de/cact/cueva-de-los-verdes/
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 – 17:00

vom 15.07. bis 15.09. von 10:00 bis 18:00

Eintrittspreis

9,50 €

Minderjährige zahlen die Hälfte

Wie schon beim Kaktusgarten und Jameos del Aqua geschrieben, gibt es diverse Sparangebote, bei denen man verschiedene Sehenswürdigkeiten kombinieren kann und einiges an Geld sparen kann.

Wie auch schon bei den anderen Angeboten beschrieben, lohnt es sich, entweder ganz früh da zu sein, oder ab ca. 15:00. Ab 15:00 gibt es sogar 20% Rabatt am Einlass.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist diese Höhle nicht zu besuchen, da man schon einiges an Höhenmetern in Form von Treppen zurücklegt und man an einigen Stellen ganz schön den Kopf einziehen muss. Auch einige Durchgänge sind doch sehr schmal. Deswegen ist das ganze aus meine Sicht auch nicht geeignet für Eltern mit ganz kleinen Kindern. Ebenfalls sollte man vorher noch einmal auf die Toilette gehen, da es in der Höhle keine Möglichkeiten dafür gibt.

Die Höhle selbst ist nur mit einem Guide zu begehen, sprich, man muss warten, bis einen neue Führung beginnt. Unser Guide sprach spanisch und englisch, deutsch wurde nicht angeboten. Ob es andere Führer gibt, die auch deutsch sprechen, ist mir nicht bekannt. Da der Guide ein Mikrofon und einen Lautsprecher bei sich trug, konnte man ihn gut verstehen.

Die insgesamt sieben Kilometer lange Höhle ist für Besucher ca. einen Kilometer freigegeben. Der Guide erklärt an vielen Stellen, wie die Höhle entstanden ist und welche Mineralien hier vorkommen. Der meist gehörte Satz ist „Mind your head“, was man auch wirklich beherzigen sollte, da einige Durchgänge sehr klein sind und man sich hier wirklich doll den Kopf stoßen kann. Weiter unten befindet sich ebenfalls ein Saal, in dem Konzerte stattfinden können. Dieser wird allerdings wenig genutzt, da es hier keine Infrastruktur wie eine Bar oder gar Toiletten gibt.

Insgesamt dauert die Tour ca. 45 Minuten und ist sehr informativ. Unten gibt es ein paar Eindrücke. Die Bilder sind teilweise dunkel, allerdings war es in der Höhle eben auch sehr dunkel und die Bilder geben das teilweise ganz gut wieder.