Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Monat: Februar 2019

In der Business Class bei Finnair – Teil 2

Hier wie Dienstag schon angekündigt, der zweite Teil des Tripreports mit Finnair. Diesmal eben der Rückweg, der über eine andere Route als der Hinweg erfolgte.

Los ging es von Busan um kurz nach 7 Richtung Seoul-Incheon in einer Boeing 737 von Korean Air. Angekommen in Incheon musste ich erst einmal den langen Weg von Terminal 2 nach Terminal 1 finden, inklusive Umsteigen von einem Zug in den anderen. Ziemlich kompliziert, aber es hatte alles geklappt und ich kam überpünktlich am Gate an, so dass genügend Zeit war, in der direkt gegenüberliegenden Lounge noch schnell was zu essen.

Das Flugzeug war diesmal ein Airbus A350-900 (MSN 134) in Marimekko Livery und dem Kennzeichen OH-LWL.

Aus der Lounge ging es dann direkt zum Boarding. Beim Boarden gab es den ersten Minuspunkt: ich musste mein Ticket, dass ich nur auf dem Handy hatte gegen ein echtes aus Papier tauschen, was natürlich Zeit in Anspruch nahm, zum Glück ging es den beiden Männern hinter mir genau so. Angekommen im Flugzeug nahm ich gleich wieder meinen Platz ein, diesmal auf der rechten Seite auf Platz 3L. Im Gegensatz zum A330 wird hier schon die bequeme 1-2-1 Konfiguration bei den Business Class Sitzen verwendet, die eben jedem Passagier direkten Zugang zum Gang ermöglicht.Das Platzangebot ist wieder sehr gut, es liegen eine Decke, Kopfkissen und das Amenity Kit bereit. Auf dem Monitor kann man unter anderem zwischen den 2 Außenkameras umschalten. Eine ist auf dem Seitenruder befestigt, die andere unter dem Flugzeug. Beide Ansichten finde ich genial.

Allerdings kommt jetzt ein Punktabzug: Das Angebot an Filmen auf dem Flug war ein Witz. Gerade einmal 7 Filme gab es und einige waren definitiv nicht mein Geschmack. Grund hierfür war wohl ein Problem mit der Elektrik, so dass nur ein Rumpfangebot da war. Sehr schade. Ansonsten war alles in Ordnung: Das Essen war sehr gut, ebenso der Rotwein. Mein Highlight war die Toilette, die wieder ein Fenster hatte. Leider war dies in meinem Rücken, so dass man nicht während man auf Toilette saß, einfach rausschauen konnte. Ich weiß nicht, ob das noch so ist, aber bei SAS im Airbus A340 konnte man sogar rausschauen, während man auf dem stillen Örtchen saß, da die Toilette groß war und leicht gedreht.

Blick aus der Toilette

Blick aus der Toilette

 

Und hier noch ein ziemlich geiles Bild vom A350 im Flug:

Im Flug

Im Flug

So, das soll es wieder einmal gewesen sein. Übermorgen geht es mit TAP nach Brasilien, dann kommt mal wieder aktueller Bericht.

Mit Finnair nach Japan

Hier nun ein zweiter Bericht zu einer Airline. Diesmal ist es Finnair und dies hier wird der erste von zwei Teilen.

Im letzten Oktober war ich dienstlich auf dem 82. General Meeting des IEC (International Technical Committee), welches in Busan in Südkorea statt fand. Mein Reisebüro hatte mir eine interessante Route für die Flüge ausgesucht:

Hinreise: TXL – HEL, HEL – NGO, NGO – PUS

Rückreise: PUS – ICN, ICN – HEL, HEL – TXL

Alle Flüge mit Finnair waren Business Class, die beiden anderen Flüge mit Air Busan (NGO – PUS) sowie mit Korean Air (PUS – ICN) waren in der Economy. Dieser Teil dreht sich hauptsächlich um den Hinflug, genauer gesagt, die Reise bis Nagoya in Japan.

Der Flug von Tegel nach Helsinki war wenig spektakulär. Das Flugzeig war ein Airbus A321 mit der Kennung OH-LZG, wobei hier die Business Class wie bei den meisten innereuropäischen Flügen sich von der Economy nur darin unterschied, dass der Mittelplatz in der Reihe frei bleibt. Die Sitze waren mit einem hellen Stoff bezogen, es gab hellgrüne Kissen und die Beinfreiheit war ok. Aber seht selbst:

 Zu Essen gab es auch eine Kleinigkeit und auch Getränke wurden auf dem zweistündigen Flug mehrmals gereicht.

Da wir mit einiger Verspätung gestartet waren, war die Umsteigezeit in Helsinki sehr knapp. Da wir auch noch am anderen Ende des Terminals andockten, musste ich mich recht zügig zu dem Abfluggate begeben. Noch schnell durch die Pass- und Sicherheitskontrolle, dann war ich pünktlich am Gate als das Boarding schon lief. Als Business Class Passagier kam ich natürlich etwas schneller in das Flugzeug und an meinen Platz.

Das Flugzeug war ein Airbus A330-300, der auch schon 10 Jahre auf dem Buckel hatte. Die Business Class war in einem abwechselnd 1-2-1 & 2-2-1 Layout bestuhlt. Ich hatte Sitz 5A, also am Fenster, wie ich es mag, allerdings mit einer Sitznachbarin, über die ich drüber steigen musste. Prinzipiell ist das aber ok. Das Platzangebot war sehr gut. Der Sitz lässt sich in ein flaches Bett ohne jegliche Neigung fahren (lie-flat). Natürlich gab es auch hier wieder ein Amenity Kit, in dem sich das übliche Repertoire befand, allerdings in einer stylischen Verpackung im Marimekko-Stil. Zur Begrüßung gab es dann auch ein Glas Champagner.

Hier ein paar Bilder von meinem Platz:

Nach dem Start begann ich wie üblich, das Filmangebot zu durchforsten und mir diverse Filme anzuschauen. Das Angebot war gut und auch in diversen Sprachen verfügbar, auch wenn es inzwischen Airlines gibt, die mehr Auswahl haben. Was es genau zu essen gab, kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Es hatte aber gut geschmeckt und der Rotwein dazu war lecker. Danach versuchte ich etwas zu schlafen, was mir leidlich gelang. Etwa 90 Minuten vor der Landung gab es noch ein Frühstück und wir setzten recht pünktlich in Nagoya auf.

Der Flughafen von Nagoya liegt spektakulär auf einer künstlich aufgeschütteten Insel vor der Küste. Hier begann dann ein weiteres Abenteuer. Ich konnte mich online nicht für die letzte Etappe einchecken. Air Busan scheint keinen Online Check-In zu kennen, was mich für ein technikverliebtes Land wie Südkorea etwas verwundert. Ich hatte versucht, mein Ticket dann an einem Counter im Transitbereich zu bekommen, da auch mein Gepäck offiziell bis nach Busan durchgecheckt sein sollte. Aber auch das funktionierte nicht. So blieb mir nur eine Wahl: Einreisen nach Japan, dort mein Gepäck zu nehmen, dann zum Schalter von Air Busan um mich dort einzuchecken und mein Gepäck aufzugeben. Ich bekam sogar einen Fensterplatz in der Notaustiegsreihe, so dass ich ausreichend Beinfreiheit hatte. DIe netten Damen hatte mitgedacht oder mit mir großgewachsenen Europäer Mitleid gehabt. Jedenfalls ging es dann nach der Sicherheitskontrolle zum Gate und dann zur letzten Etappe, auf der ich jedoch die meiste Zeit schlief.

Etwas positives muss ich noch erwähnen: Als ich schlief wurde der Bordservice gemacht und als ich erwachte, klebte an meinem Vordersitz ein Aufkleber mit koreanischen und japanischen Schriftzeichen. Da ich die nicht lesen konnte, dachte ich mir dabei nichts weiter. Am Ende fand ich heraus, dass das ein Merker für die Crew bzw. eine Information für mich war, dass der Bordservice schon stattgefunden hatte und ich noch nichts bekommen hatte. Ich hätte mich nur melden sollen und hätte etwas bekommen. In Europa habe ich so etwas noch nie gesehen.

Das soll es erst einmal gewesen sein, der zweite Teil folgt demnächst.

Mit American Airlines in der Business Class

Heute will ich mit dem ersten persönlichen Bericht über eine Airline beginnen. Und da das Alphabet mit A anfängt, ist mein erster Beitrag über einen Business Class Flug von London Heathrow nach Charlotte, NC. Eigentlich hätten hier eher meine Flüge mit airberlin hingehört, da das „i“ vor dem „m“ kommt, aber leider hat airberlin ja das Zeitliche gesegnet.

 Der Trip sollte zu unserer Tochtergesellschaft in New Bern, NC gehen, und von unserem Reisebüro wurde folgende Route ausgewählt:

  • Berlin Tegel – London Heathrow
  • London Heathrow – Charlotte
  • Charlotte – New Bern

Eigentlich wahrscheinlich der direkteste Weg, den man nehmen kann. Die erste Strecke war eine Strecke mit der typisch innereuropäischen Business Class: im Airbus A320 auf einer Dreierreihe bleibt der Mittelplatz leer. Nicht wirklich viel Luxus und deshalb auch keiner weiteren Erwähnung wert. Aufgrund der mangelnden Zeit (der Flug ging um 7:05 von Tegel) war ich auch nicht in der BA Lounge in TXL gewesen.

In Heathrow noch halbwegs pünktlich angekommen haben wir natürlich eine Außenposition bekommen, dass hieß: Busboarding. Bei einer schon knapp einkalkulierten Umsteigezeit von weniger als 2 Stunden wusste ich: Das wird eng. Angekommen in Terminal 5 wurde ich gleich abgefangen und mir ein orangenes „PRIORITY“-Schild ausgehändigt, was mich schneller durch diverse Sicherheitskontrollen bringen sollte. Eigentlich unnötig, da als Business Class Passagier Fast Lane und ähnliches eigentlich Standard sind. Mit dem Bus ging es dann zu Terminal 3, wo ich mir erst einmal ein Ticket von American Airlines besorgen musste. Das von BA ausgedruckte musste also getauscht werden, super 🙁

Das dauerte natürlich wieder etwas und nach Erhalt ging es im Stechschritt weiter durch die Passkontrolle und anschließender Sicherheitskontrolle endlich Richtung Gate. Und hier die nächste Überraschung: Busboarding 🙂

Offenbar war dies der letzte Bus zum Flugzeug, da wir noch auf 3 andere Passagiere warteten, bis wir endlich los fuhren.  Auf dem Vorfeld erwartete uns dann ein Airbus A330-300, in den wir dann auch schnell einsteigen. Mein Sitzplatz war 6H, wie gewünscht ein Fensterplatz. Da die Sitze nach dem sogenannten „Heringbone“ angeordnet sind und somit eine 1-2-1 Anordnung vorherrscht, hat jeder Passagier in der Business Class direkten Zugang zum Gang, was ich ja sehr mag, da man auch am Fenster über niemanden rüber steigen muss.

Blick in die American Airlines Business Class

Blick in die American Airlines Business Class

Beinfreiheit am Platz

Beinfreiheit am Platz

Die Sitze sind sehr bequem, es gibt ein Amenities Pack mit den üblichen Inhalten wie Cremes, Ohrstöpseln und Blindfold, des Weiteren Kissen und eine Decke. In den Overhead Bins ist viel Platz, den ich aber nicht brauchte, da ich ja mein Gepäck eingechecked hatte. Und ja, das kam auch trotz der knappen Zeit problemlos mit.

Nachdem wir gestartet waren durchforstete ich das Spielfilmangebot und muss sagen, dass dieses umfangreich und ziemlich aktuell war. Von daher: Daumen hoch.

Kurz darauf gab es dann auch die erste Mahlzeit. Ich entschied mich für irgendwas mit Chicken 🙂 Sah lecker aus, schmeckte auch so.

Vorspeise

Vorspeise

Hauptgang

Hauptgang

Nachspeise

Nachspeise

Ein kleiner Tipp, den jede Airline beherzigen sollte: Entweder, ihr schneidet die Brötchen vorher selber in der Mitte oder ihr gibt den Passagieren scharfe Messer. Mit den Messern, die man als Passagier bekommt, kann man ein Brötchen nicht vernünftig aufschneiden und es sieht hinterher aus wie Sau…

Auch der Service auf dem Rest des Fluges war gut, immer wieder kam jemand vorbei und fragte, ob man noch etwas zu trinken wolle. Vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Happen zu essen. Leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, was genau das gewesen sein soll. Ich weiß nur, dass ich es aufgegessen hatte.

Snack vor der Landung

Snack vor der Landung

Wir kamen mehr als Pünktlich in Charlotte an und ich muss sagen, dass das die schnellste Einreise in die USA war, die ich je erlebt habe. Auf den Koffer musste ich keine 5 Minuten warten. Wir hatten offenbar viel Glück, dass vor uns kein Flieger aus dem Ausland ankam, da vor mir niemand bei der Einreise war und ich in nullkommnix durch dir Immigration durch war und ich viel Zeit bis zu meinem Flug nach New Bern hatte.

Insgesamt eine sehr positive Erfahrung und ich würde jederzeit wieder mit AA fliegen.

Neue Kamera

Ich Heute mal was ganz anderes. Die meisten meiner Photos wurden entweder mit irgendwelchen Smartphones (z.B. HTC One, Sony Experia, iPhone) aufgenommen und sind in der Qualität meist ok, manchmal wären bessere Bilder, insbesondere Zooms, schon schöner. Zwar habe ich noch ein Samsung Digimax D73, doch auch deren Bilder sind meist von begrenzter Qualität.

Deshalb habe ich lange überlegt, was meine nächste Kamera sein sollte. Sollte es ein echte Spiegelreflex werden, oder gar eine Systemkamera? Oder doch eine eher einfache Digitalkamera?

Beim Suchen im Internet bin ich dann auf sogenannte Bridgekameras gestoßen, die Eigenschaften  von Spiegelreflexkameras als auch von einfachen Kompaktkameras kombinieren. Da ich kein Profi bin und die Kamera doch eher als privates Hobby und für Urlaubsaufnahmen verwenden werde, so ist für mich das Preis-/Leistungsverhältnis doch unschlagbar. Zwar gibt es auch schon Spiegelreflexkameras, die unter 300 € kosten, doch waren deren Bewertungen manchmal durchwachsen.

Also etwas im Internet gestöbert und dabei auf einen Testbericht der Canon PowerShot SX540 HS gestoßen. Auch preislich lag die Kamera mit weniger als 250 € in einem sehr günstigen Bereich, so dass ich mich entschloss, diese dann zu kaufen.

Also bei einem großem Versandhändler geschaut und dort die oben erwähnte Kamera auch gefunden. Dazu kaufte ich gleich noch ein Paket bestehend aus einer Kameratasche, 16 GB  Speicher und einem Zusatzakku.

Samstag Abend die Kamera bestellt, laut Webseite sollte diese dann am Dienstag ankommen. Da eben nicht mehr Weihnachtszeit ist und somit die Anzahl der auszuliefernden Pakete drastisch zurückgegangen ist, kamen die beiden Pakete gleichzeitig am Dienstag gegen 19:00 Uhr an. Also beide Pakete ausgepackt und alles soweit zusammengebaut, sprich Trageriemen an die Kamera sowie einen an die Tasche, Speicherkarte eingesetzt, Akku rein und eingeschalt….., NEIN, erst einmal das komplette Equipment auf Raumtemperatur kommen lassen. Macht man dies nicht, so kondensiert die Luftfeuchtigkeit an den noch kalten Flächen und kann unter ganz ungünstigen Umständen dazu führen, dass Elektronik beschädigt wird.

Deshalb: Bei elektronischen Geräten diese immer erst auf Raumtemperatur kommen lassen. Einfach ein bis zwei Stunden warten, dann haben die Bauteile eine der Raumtemperatur ähnliche Temperatur und es kann nichts auskondensieren.

Kamera mit Zubehör

Kamera mit Zubehör

Aber zurück zum ersten Eindruck der Kamera. Sie liegt sehr gut in der Hand und ist recht leicht. Einen optischen Sucher gibt es nicht, einzig das LCD muss als Sucher herhalten. In der Preisklasse gibt es eben nur wenige Modelle mit optischem Sucher, von daher ist das verschmerzbar. Auf der rechten Seite gibt es einen Mini-HDMI- sowie einen Mini-USB-Anschluss. Das kombinierte Fach für Speicherkarte sowie Akku liegt am Boden der Kamera. Die Trageriemen lassen sich mit etwas Geduld doch einfach Montieren.

Direkt Fotos habe ich, bis auf einige Testshots, bisher keine wirklichen geschossen. Dies wird sich aber im Urlaub ändern und danach werden hoffentlich viele hier zu finden sein.

Germania – Das Airlinesterben geht weiter

Eigentlich wollte ich demnächst ein Review zu Germania schreiben. Wir sind mit dieser Airline letzten Herbst nach Fuerteventura geflogen und waren hellauf begeistert. Im Gegensatz zu vielen anderen Airlines, die auf die Kanaren und zu andere Urlaubsdestinationen fliegen, stach diese mit Service und für diese Preisklasse sehr gutem Komfort heraus.

Leider hat sich jetzt das bewahrheitet, was sich in den letzten Wochen angekündigt hatte. Germania hat am 04. Februar beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Was vor weniger als anderthalb Jahren mit Monarch und  airberlin begann, letztes Jahr viele Fluggesellschaften wie smallplanet erwischte, hat nun eben auch Germania erfasst. Wie es wohl aussieht, wird Germania wohl ganz normal über eine Regelinsolvenz abgewickelt.

Schade, ich fand Germania gut. Essen auf beiden Flügen nach und von Fuerteventura, zu mindestens etwas Unterhaltung in Form von Filmen und Serien über die Deckenmonitore und immer wieder das Getränkeangebot, bei dem Wasser, Kaffee, Säfte und Softdrinks kostenlos waren haben mich überzeugt. Und zwar so sehr, dass wir bei unserer Pauschalreise nach Lanzarote wieder Germania wählten und deshalb auch Preisaufschlag bezahlt hatte. Daraus wird jetzt leider nichts. Ich muss jetzt schauen, womit wir dann nach Lanzarote fliegen werden. Da das ganze ja als Pauschalreise gebucht ist, sind wir fein raus.

Wenn sich andere Airlines bei Germania etwas abgucken sollen, dann wohl deren Service. Was ähnliches habe ich bei Pauschalurlaub bisher nur bei airberlin erlebt, die es ja auch nicht mehr gibt. Eurowings, Germanwings, Laudamotion und auch Condor sollten die guten Dinge von Germania in Sachen Service übernehmen, dann sind Menschen vielleicht auch bereit, für etwas mehr Service auch mehr zu bezahlen.

Taughannock Falls

So, heute mal etwas ganz anderes. Während sich die letzten Einträge alle um Fuerteventura drehten, gibt es heute was ganz anderes.

Spricht man von New York, so denken alle immer nur an New York City. Allerdings gibt es ja immer noch den ganzen Bundesstaat New York, und dieser kann mit beeindruckender Natur aufwarten.

Eine wunderschöne Region ist die Fingerlake Region, benannt nach den sehr langen, aber sehr schmalen Seen, die aus der Luft aussehen wie Finger. Am Cayuga Lake liegt Ithaka, eine Kleinstadt mit einer berühmten Universität (Cornell University). Das faszinierende an dieser Region ist ihre Vielzahl an Wasserfällen.

Und die höchsten dieser Wasserfälle, die Taughannock Falls habe ich zwei mal besucht. Es gibt unterschiedliche Wege, zu dem Hauptfall zu gelangen. Der erste Weg ist vom See aus flussaufwärts zu laufen. Am See befindet sich ein Parkplatz den man am besten erreicht, wenn man in Ithaka die 89 nach Norden immer am Seeufer lang fährt. Vom Parkplatz aus läuft man in 10 bis 15 Minuten bis zum Hauptfall.

Man kann allerdings auch die andere Route flussabwärts gehen. Dazu nimmt man von Ithaka aus die 96 nach Norden Richtung Trumansburg und biegt kurz vor Trumansburg rechts Richtung Taughannock Falls State Park ab, und folgt der Beschilderung. So erreicht man bald einen Parkplatz und kann von dort einen ausgeschilderten Wanderweg flussabwärts zu den eigentlichen Fällen gelangen. Allerdings ist die Aussicht hier schon wirklich beeindruckend. Aber seht selbst:

Wer also mal in dieser Region ist, dem empfehle ich auf jeden Fall einen Besuch in Ithaka und dem Taughannock Falls State Park.

Fuerteventura – Aussichtspunkte, Teil 2

Nachdem ich seit gestern massive Probleme mit der Website hatte und diese teilweise gar nicht mehr erreichbar war, hier ein weiteres Update mit einem Aussichtspunkt auf Fuerteventura. Fährt man auf der FV605 von La Pared nach Pajara, so erreicht man etwa der Hälfte der Strecken den Mirador Astronómico de Sicasumbre.

Fuerteventura gilt als Lichtschutzgebiet. Dieses Konzept besagt, dass hier der Einfluss von künstlichem Licht nachts hier möglichst gering gehalten wird, so dass sich hier die Sterne sehr gut beobachten lassen. Für Hobbyastronomen ist dies ein El Dorado, aber auch als nicht ganz so enthusiastischer Sternengucker ist der Anblick  wunderschön.

 

Wir waren allerdings zwei Mal tagsüber am Mirador Astronómico de Sicasumbre, und ich muss zugeben, auch da finde ich den Ausblick spektakulär. Ich empfehle auf jeden Fall festes Schuhwerk zu tragen. Nach einem  kurzen Aufstieg vom Parkplatz hat man einen wunderschönen Ausblick über den westlichen Teil Fuerteventuras, der extrem wenig besiedelt ist. Hier ein paar Impressionen:

 

Fuerteventura – Aussichtspunkte

Heute gibt es hier einen Tipp für einen Aussichtspunkt, den wir bei unseren beiden Aufenthalten auf Fuerteventura besucht hatte. Das erste Mal war eher zufällig, das zweite Mal bin ich gezielt dahin gefahren. Es handelt sich hierbei um den Mirador De Morro Velosa. Man erreicht ihn, wenn man auf der FV-30 von Norden kommend Richung Betancuria fährt. Der Weg ist ausgeschildert und man kommt mit dem Auto relativ gut hoch. Die Straße ist gut ausgebaut und meist breit genug, so dass man vor entgegenkommenden Fahrzeugen kaum Angst haben muss. Da gibt es eindeutig heiklere Punkte auf der Insel…

Oben angekommen findet man eigentlich immer einen Parkplatz. Wenn mehr als ein Bus oben wartet, könnte es schon mal enger werden, bei uns war aber nie mehr als ein Bus da, so dass auch beim Ausparken und dem Verlassen es nie zu Platzproblemen kam.

Am Gipfel ist auch ein Gebäude , in dem es eine Ausstellung über die Insel gibt. Die Ausstellung selbst ist meiner Meinung nach sehr gut, enttäuscht war ich nur, dass das im Gebäude befindliche Café geschlossen war, so dass man nicht einmal einen Kaffee trinken konnte. Schade, da die Aussicht selbst wirklich genial ist.

 

Die Aussicht von hier oben ist allerdings spektakulär. Auch wenn Fuerteventura eine sehr karge Insel ist, der Blick von hier ist verdammt genial. Aber seht selbst. Die Aufnahmen sind Anfang April und Ende November entstanden.