Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

La Graciosa und Mirador del Rio

La Graciosa

Und schon wieder ein Beitrag, den ich aus Bildern und Erlbenissen unseres ersten Lanzarote-Aufenthalts erstelle.

Diesmal geht es nach La Graciosa, der seit letztem Jahr offiziell achten Kanareninsel.

 

 

Die mit gerade einmal 29 km² kleinste bewohnte Insel der Kanaren wartet mit einsamen Stränden und einer genialen Gelassenheit auf ihre Besucher. Dabei ist es gar nicht so schwer dorthin zu gelangen. Die LZ1 kennt man ja schon aus anderen Beiträgen von mir. Folgt man dieser bis ganz in den Norden Lanzarotes, so erwartet einem das kleine Fischerdorf Orzola. Von dort kann man fast im Halbstundentakt nach Caleta del Sebo mit der Fähre übersetzen. Parkplätze für das Auto gibt es auch, es empfiehlt sich nicht direkt am Hafen zu parken, da man dort nur drei Stunden kostenlos parken kann. In der Nähe findet man trotzdem kostenlose Parkmöglichkeiten, wenn man sagt, dass man mit der Fähre nach Löa Graciosa fährt.

Dabei gibt es zwei verschiedene Fähranbieter, zum einen ist das die von uns genutzte Fähre von Biosfera Express, zum anderen die Fähren von Lineas Romero. Beide Betreiber fahren versetzt im Stundentakt, so dass man etwa jede halbe Stunde losfahren kann. Die Kosten sind für beide gleich: die einfache  Fahrt kostet 11 €, Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 20 €.

Die Überfahrt dauert rund 25 Minuten und ist zumindestens am Anfang doch sehr rau gewesen. Ich hatte zu mindestens nicht mit so viel Seegang gerechnet. Nach der Einfahrt in den Rio, wie die Meerenge zwischen Lanzarote und La Graciosa genannt wird, wir der Seegang spürbar weniger und man kann den ersten Ausblick auf die Insel genießen.

Angekommen im Hafen haben wir erst einmal Caleta del Sebo zu Fuß erkundet. Da es hier keine befestigten Straßen gibt, wirkt das ganze doch recht seltsam. Es gibt wenig Autos, dafür recht viele Fahrradverleihe. Ich habe auf Anhieb drei gezählt, was für einen Ort mit knapp weniger als 750 Einwohnern doch viel ist. Ansonsten gibt es hier eine Polizeistation, einen kleinen Supermarkt und mehrere Restaurants.

Witzig: hier gibt es super Empfang von 4G auf dem Handy. Da gibt es viele Gegenden in Deutschland, wo der Empfang schlechter ist.

Da wir dann Hunger hatte, sind wir in ein Restaurant eingekehrt. Wir haben uns für das Restarante Girasol entschieden, da es zum einen nicht so aggressiv Werbung bei den Touris gemacht hat, wie der kleine Imbiss auf der anderen „Straßenseite“, sondern, weil es gemütlich aussah und hier auch mehrere Einheimische gegessen haben. Nach einem Blick auf die Karte war klar, dass wir hier frisch gegrillten Fisch essen wollten und dass hat sich auf jeden Fall gelohnt. Kanarische Kartoffeln mit Mojo Rosso und Mojo Verde, dazu der frische Fisch, der Lecker gegrillt und nicht zu trocken war – ein Gedicht…

Gut gestärkt machten wir noch einen Spaziergang durch den Ort, der nicht nur wunderschön ist, sondern auch noch selbst einen schönen Strand direkt im Ort neben dem Hafen hat.

Der einzige weitere Ort auf der Insel ist Pedro Barba. Allerdings ist dieser nicht ständig bewohnt und besteht mehr oder weniger nur aus Ferienhäusern von Bewohnern anderer kanarischer Inseln bzw. vom spanischen Festland.

Auf der Insel gibt es noch mehrere schöne Strände, darunter auch den Playa De Las Conchas, Playa Del Ámbar oder Playa La Francesa.

Uns hat es hier sehr gefallen und wir werden auf jeden Fall wieder kommen. Wer ein paar sehr ruhige Tage haben will, der ist hier wahrscheinlich sehr gut aufgehoben.

 

Mirador del Rio

Da wir schon einmal im Norden der Insel waren, sind wir dann nach der Rückkehr nach Orzola noch gleich zu einem weiteren Highlight gefahren: dem Mirador del Rio.

Hmm, Rio ist doch spanisch für Fluss. Und auf Lanzarote gibt es doch keine Flüssen. Also warum sollte ein Aussichtspunkt auf einen Fluss hier existieren? Nun ja, wie schon weiter oben geschrieben wird die Meerenge zwischen Lanzarote und La Graciosa als Rio bezeichnet, da sich hier auch der Atlantik anders verhält und wir dies bei unserer Überfahrt nach Caleta sel Seto und zurück zu spüren bekamen.

Der Weg zum Mirador ist gut ausgeschildert und die Straßen sind nicht zu schmal, so dass man den Mirador relativ leicht erreicht.

Adresse
Telefon +34 901 20 03 00
Homepage http://www.cactlanzarote.com/de/cact/mirador-del-rio-2/
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 – 17:45

vom 15.07. bis 15.09. 10:00 – 18:45

Eintrittspreis

4,75 €

Minderjährige zahlen  2,40 €

Es gibt auch hier diverse Sparpakete

Das Gebäude war für uns schon auf der Überfahrt nach la Graciosa erkennbar, die Bridgekamera konnte mit dem Zoom sehr schöne Fotos mit guter Auflösung davon machen. Das Gebäude wurde entworfen von, man kann es erahnen, Cesar Manrique. Es gibt hier 2 Aussichtsebenen, man kann hier Kaffee trinken und die Aussicht genießen und natürlich darf auch ein Souvenirshop hier nicht fehlen.

Von hier oben hat mein einen genialen Ausblick auf La Graciosa und die kleineren unbewohnten Inseln wie die Isla de Montaña Clara oder Isla de Alegranza.

In der Galerie kann man ein paar Eindrücke gewinnen.

Video zum Timanfaya National Park

So, hier noch ein Update zu meinem Beitrag über den Timanfaya National Park, den wir während unserer Twizy Tour besucht haben.

Ich habe das Video auf Youtube geladen.

Aufgenommen wurde das Video an folgendem Ort.

 
Was passiert hier? Neben dem Restaurant, in dem der natürliche Grill steht , bei dem das Fleisch und Gemüse mittels natürlicher Hitze gegrillt wird, sind ein paar Metallröhren bis knapp 10 m unter die Erdoberfläche eingelassen. In regelmäßigen Abständen zeigt der Kollege auf dem Video, wie heiß es noch in dieser doch sehr geringen Tiefe unter der Erdoberfläche ist, in dem er Wasser in die Röhren schüttet.
 
Was passiert, kann sich jeder selbst anschauen.
 

Cueva de los Verdes

Heute gibt es einen weiteren Beitrag aus unserem Urlaub auf Lanzarote. Diesmal besuchen wir die Cueva de los Verdes. Im Prinzip waren wir ja schon fast da, als wir Jameos del Aqua besucht haben. Die Cueva und das Jameos liegen nur einige hunder Meter auseinander und gehören, so weit ich das gelesen habe, zum gleichen Jameos, also der Höhle, die durch einen unterirdischen Lavastrom entstanden ist.

Man erreicht die Cueva de los Verdes ebenfalls über die LZ1 in Richtung Norden (Orzola) und biegt diesmal an der Abzweigung, an der rechts zu Jameos del Aqua geht, nach links ab. Nach wenigen hundert Metern erreicht man rechterhand einen kostenlosen Parkplatz, auf dem man dann gleich eingewiesen wird. Überquert man dann die Straße, so erreicht man den Eingang in die Höhle.

 

 
Adresse
Carretera Arrieta-Órzola
35542
Telefon +34 901 20 03 00
Homepage http://www.cactlanzarote.com/de/cact/cueva-de-los-verdes/
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 – 17:00

vom 15.07. bis 15.09. von 10:00 bis 18:00

Eintrittspreis

9,50 €

Minderjährige zahlen die Hälfte

Wie schon beim Kaktusgarten und Jameos del Aqua geschrieben, gibt es diverse Sparangebote, bei denen man verschiedene Sehenswürdigkeiten kombinieren kann und einiges an Geld sparen kann.

Wie auch schon bei den anderen Angeboten beschrieben, lohnt es sich, entweder ganz früh da zu sein, oder ab ca. 15:00. Ab 15:00 gibt es sogar 20% Rabatt am Einlass.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist diese Höhle nicht zu besuchen, da man schon einiges an Höhenmetern in Form von Treppen zurücklegt und man an einigen Stellen ganz schön den Kopf einziehen muss. Auch einige Durchgänge sind doch sehr schmal. Deswegen ist das ganze aus meine Sicht auch nicht geeignet für Eltern mit ganz kleinen Kindern. Ebenfalls sollte man vorher noch einmal auf die Toilette gehen, da es in der Höhle keine Möglichkeiten dafür gibt.

Die Höhle selbst ist nur mit einem Guide zu begehen, sprich, man muss warten, bis einen neue Führung beginnt. Unser Guide sprach spanisch und englisch, deutsch wurde nicht angeboten. Ob es andere Führer gibt, die auch deutsch sprechen, ist mir nicht bekannt. Da der Guide ein Mikrofon und einen Lautsprecher bei sich trug, konnte man ihn gut verstehen.

Die insgesamt sieben Kilometer lange Höhle ist für Besucher ca. einen Kilometer freigegeben. Der Guide erklärt an vielen Stellen, wie die Höhle entstanden ist und welche Mineralien hier vorkommen. Der meist gehörte Satz ist „Mind your head“, was man auch wirklich beherzigen sollte, da einige Durchgänge sehr klein sind und man sich hier wirklich doll den Kopf stoßen kann. Weiter unten befindet sich ebenfalls ein Saal, in dem Konzerte stattfinden können. Dieser wird allerdings wenig genutzt, da es hier keine Infrastruktur wie eine Bar oder gar Toiletten gibt.

Insgesamt dauert die Tour ca. 45 Minuten und ist sehr informativ. Unten gibt es ein paar Eindrücke. Die Bilder sind teilweise dunkel, allerdings war es in der Höhle eben auch sehr dunkel und die Bilder geben das teilweise ganz gut wieder.

Jameos del Aqua

Und hier schon der nächste Bericht von unserem Urlaub auf Lanzarote. Diesmal geht es nach Jameos del Aqua.

Erreicht werden kann das ganze einfach wieder über die LZ1 Richtung Orzola, an der ausgeschilderten Abzweigung sind es dann nur noch wenige hundert Meter. Am besten man ist hier entweder sehr früh da oder am späteren Nachmittag nach um 3. Dann ist hier wohl meist weniger los.

 

 

Aber hier mal wieder ein paar Informationen:

Adresse
Carretera Arrieta-Órzola
35542
Telefon +34 901 20 03 00
Homepage http://www.cactlanzarote.com/de/cact/jameos-del-agua/
Öffnungszeiten

Täglich 10:00 – 18:30

Dienstag und Samstag 19:00 – 0:30

vom 15.07. bis 15.09. auch Mittwoch bis 0:30

Eintrittspreis

9,50 €

Minderjährige zahlen die Hälfte

Wie schon beim Kaktusgarten geschrieben, gibt es diverse Sparangebote, bei denen man verschiedene Sehenswürdigkeiten kombinieren kann und einiges an Geld sparen kann.

Wenn man nach dem Eingang die Treppen hinuntersteigt, so kommt man erst einmal in einem Gastrobereich an, dreht man sich dann Richtung der ersten Höhle, so kann man schon das erste Highlight sehen, der See in der Höhle, in dem man kleine weiße Punkte sehen kann. Bei diesen kleinen Punkten handelt es sich um Albinokrebse (Munidopsis Polimorpha), die endemisch sind, also nur auf dieser Insel vorkommen. Diese winzigen Krebse sind selten größer als 1 cm, und wenn man genau hinsieht, kann man sie sich auch bewegen sehen. 

An der rechten Seite führt ein kleiner Weg zur anderen Seite. Hier ist Vorsicht geboten, da die Absperrung doch sehr niedrig ist und an einigen Stellen auch ganz fehlt. Auf der anderen Seite ist dann wieder ein Gastrobereich. Geht man die Treppen nach oben, so kommt man wieder ans Tageslicht. Dort befindet sich eine Art Pool, in dem es aber verboten ist, baden zu gehen. Hinter dem Pool öffnet sich eine zweite Höhle, die für Konzerte genutzt wird. Hier sind auch ein paar schöne Kunstwerke zu sehen. Diese sind wie die gesamte Höhle inklusive der Einrichtung, wie soll es auch anders sein, von Cesar Manrique.

Hier noch ein paar Eindrücke:

 

Jardin de Cactus

Heute mal ein neuer Bericht und Ausflugstipp für Lanzarote. Diesmal geht es in den Jardin de Cactus, den Kaktusgarten, welcher sich in Guatiza befindet und wie kann es auch anders sein vom Künstler Cesar Manrique erschaffen wurde. Zu erreichen ist der Kaktusgarten relativ einfach über die LZ1. Dort ist er jeweils von Norden und von Süden kommend ausgeschildert.

 

Adresse
Av. Garafía
35544 Guatiza
Telefon +34 901 20 03 00
Homepage http://www.cactlanzarote.com/de/cact/jardin-de-cactus/
Öffnungszeiten

10:00 – 17:45

vom 15.07. bis 15.09. schon ab 9:00

Eintrittspreis

5,80 €

Minderjährige zahlen die Hälfte

Zum Eintrittspreis ist zu sagen, dass es sich lohnt, Kombiangebote mit weiteren Sehenswürdigkeiten zu kaufen, da man da schon einiges sparen kann.

Wir waren kurz vor 10:00 Uhr da und ich kann nur empfehlen, auch wirklich so zeitig da zu sein, da man dann noch entspannt den Garten genießen kann. Ab 11:00 Uhr wird es ziemlich voll.

Betritt man den Kaktusgarten, so denkt man, man ist in einem Amphitheater. Auf verschiedenen Terrassen sind Kakteen der unterschiedlichsten Arten angepflanzt, von klein und niedlich bis riesengroß, blühende Kakteen, Kakteen mit Kaktusfeigen. In der Bildergallerie sind ein paar Eindrücken zu sehen. Die größten Kakteen stehen unten auf der „Bühne“ des Amphitheaters, teilweise wirken diese wie Bäume, da dort die Stämme schon verholzt sind. 

Es gibt hier einen Souvenirshop, in dem man auch Kakteen oder Kateensamen kaufen kann. Ebenso gibt es Marmeladen aus Kaktusfeigen, entweder pur oder in Kombination mit z.B. Bananen.

Des Weiteren gibt es auch ein Cafe, in dem man Kaffee trinken kann oder auch kleinere Snacks genießen kann. Ein Highlight dürfte der Kaktusburger sein, den war aber aufgrund des noch frühen Zeitpunkt nicht bestellt hatten.

 

 

Interessant ist auch noch, dass in der Umgebung von Guatiza in sehr vielen Gärten Kakteen zu finden sind. Der Grund dafür ist, dass auf diesen Kakteen die Cochinilla-Schildlaus zu finden ist, die für die Gewinnung von Karminrot benutzt wird, einen Farbstoff, der früher zum Färben von Kleidung genutzt wurde und heute noch als Lebensmittelfarbe Verwendung findet.

Eine Tour mit dem Twizy

Heute ein weiterer Beitrag von unserem Urlaub auf Lanzarote. Schön wie wir hier ankamen und die ersten Prospekte von Auflugszielen in die Hände bekamen, fiel mir ein Angebot besonders auf: Mit dem Twizy in den Timanfaya National Park.

Wer den Twizy nicht kennt: Das ist ein Elektromobil von Renault, welches zwar hauptsächlich für die Stadt gedacht ist, aber auch für kurze Touren überland eingesetzt werden kann.

Also das ganze im Hotel gebucht, was mit 102 Euro nicht ganz billig ist. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Termin sollte Sonntag früh um 8 am Hotel sein. Da in der Nacht vorher Zeitumstellung war, war das mit einem noch früheren Aufstehen verbunden. Nach dem Frühstück kam pünktlich um 8 der Bus, der uns nach Puerto del Carmen brachte.

Dort wartete schon Dietmar auf unsere Truppe, bestehend aus 18 Deutschen und 2 Franzosen. Dietmar ist eigentlich Tiroler, der aber schon ewig auf Lanzarote lebt und uns mit seinem österreichischen Humor gut unterhielt. Die Twizys hatte im Gegensatz zu den Bildern auf der Homepage keine Türen, das versprach viel Fahrspaß.

Nach einer kurze Einweisung ging es dann auch los. Der erste Teilabschnitt führte uns zum Volcán del Cuervo, dem Rabenvulkan.

Wie fährt sich so ein Twizy eigentlich? Eigentlich nicht anders als ein Auto mit Automatik. Da er kein Getriebe hat, ist die Beschleunigung ohne ruckeln extrem genial. Durch die fehlenden Türen hat man fast ein Go-Kart Feeling. Überrascht war ich das erste Mal beim Bremsen. Da der Twizy keinen Bremskraftverstärker hat, muss man mit ziemlich viel Schmackes in die Bremse treten. Auch gibt es keine Servolenkung. Ansonsten fährt er sich wie ein normales Auto. Und die gut 85 km/h Höchstgeschwindigkeit fühlen sich in so einem offenen Auto noch viel schneller an.

Nachdem wir die Twizys am Parkplatz abgestellt hatten, ging es zu Fuß in den Vulkan. Ein gut ausgebauter Weg führt direkt bis in den Krater. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es zurück zum Parkplatz.

Hier ein paar Impressionen:

 

Anschließend ging es weiter in den Timanfaya Nationalpark zu den Feuerbergen. Der Eintritt hier beträgt 10 Euro pro Person. Da Dietmar diesen Beitrag schon vorher eingesammelt hatte, ging es schnell zum Parkplatz hoch. Man kann mit eigenem Auto nicht bis direkt an die Berge fahren, sondern muss zwingend eine offizielle Bustour nehmen. Diese dauert ca. 35 Minuten und die Hintergründe werden in 3 Sprachen, Spanisch, Englisch und Deutsch, erzählt. Für die Qualität dieser Fotos entschuldige ich mich schon im Voraus, da diese aus dem Bus aufgenommen wurden und man diesen nicht verlassen kann.

Nach Ende der Tour kann man entweder im Restaurant was essen, oder einige Demonstrationen sich anschauen, die zeigen, dass die Erde hier noch immer sehr heiß ist, da sich wohl in 3000-5000 m Tiefe eine Magmablase befindet. Zum Beispiel werden trockene Zweige in ein Erdloch gegeben, die sich dann bei Kontakt schnell selbst entzünden. Oder Wasser wird in ein Loch gekippt, welches dann wie ein Geysir rausschießt. Zum Schluss kann man noch den natürlichen Grill sich anschauen und wer will, auch etwas von dem Fleisch oder Gemüse essen, was darauf gegrillt wird. Dieser Grill arbeitet ebenfalls mit der natürlichen Hitze und würde wie das Gebäude von Cesar Manrique geschaffen. Wer jemals auf Lanzarote war, der wird um diesen Namen nicht herumkommen.

 

Zum Schluss der Tour ging es noch zum Weingut Rubicon. Hier kann man den in Lanzarote auf sehr eigene Weise angebauten Wein probieren, etwas essen und sich kurz erholen. Der Weinbau sieht komplett anders aus wie man ihn aus Deutschland oder Frankreich kennt. Grund hierfür ist der geringe Niederschlag auf Lanzarote. Wer mehr darüber erfahren will, der muss mal hierher kommen und sich das anschauen und erklären lassen. Oder ich schreibe irgendwann mal darüber…

Leider war von wenig Regen bei uns wenig zu spüren. Angekommen im Weingut begann es zu schütten. Der Spuk war zwar schnell vorbei, Aber auf der Rücktour erwischte uns eine Husche während der Fahrt. Aber das trübte den Spaß nur unwesentlich.

Hier noch ein paar letzte Impressionen. Danke noch einmal an Dietmar, der uns super unterhalten hat, auch wenn wir an einem Sonntag ihn zur Arbeit gezwungen haben und die lahmarschigste Truppe ever waren 🙂

Das war es dann auch wieder für heute. Danke nainmal an Dietmar, der uns sehr gut unterhalten hat, auch wenn er wegen uns am Sonntag arbeiten musste und wir die lahmarschigste Truppe ever waren 🙂

Bis demnächst…

Wanderung in einen Vulkankrater

In unserem Urlaub auf Lanzarote könnte ich es mir nicht entgehen lassen, einmal in einen (erloschenen) Vulkankrater zu kraxeln. Von unserem Hotel aus war ein Vulkankrater zu sehen, bei dem ein Teil seiner Bergflanke fehlt, so dass es relativ unkompliziert sein sollte, in diesen hineinzusteigen. Dieser Berg heißt im Übrigen Montana de Tinaguache.

 

Deshalb würde mit Hilfe von Google Maps sich ein Plan erstellt, wie wir da hin kommen würden und am Nachmittag ging es mit ausreichend Wasser bei bestem Wetter los. Der Hinweg führte uns über normale Fußwege durch ein Wohngebiet, bzw. sollten dort mal mehr Häuser stehen als jetzt, bis an den Füße des Berges. Dort angekommen war zwar eine Steinmauer zu sehen, die aber an einer Stelle offen war, und an dieser Stelle begann auch ein aussichtsreicher Weg, der nicht im Nirgendwo zu enden schien. Nach einem doch sehr steilen und vor allem rutschigen Anstieg erreichten wir den Rand des Kraters, von wo langsam ein Weg hinab führte.

Allerdings blieben wir kurz stehen, tranken etwas und genossen die fantastische Aussicht auf Costa Teguise und in der Ferne auch Arrecife. Anschließend ging es erst hinab in den Krater und dann wieder sehr steil und rutschig die andere Flanke nach oben. Ganz nach oben sind wir dann doch nicht gegangen, da wir uns nicht sicher waren, dass wir es noch im Hellen ins Hotel zurück schaffen würden. Zurück ging es nach dem Abstieg über die Ebene auf einem ausgetretenen Pfad. Durch den Staub sahen vor allem unsere Beine sehr lecker aus. Angekommen am Strand ging es dann so schmutzig über die Strandpromenade zurück ins Hotel. 

Hier noch ein paar Eindrücke:

 

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 3

Wie schon versprochen folgt jetzt der dritte Teil von den Ausflugstipps in und auch um die Inselhauptstadt Las Palmas. Wenn man genug Zeit hat, so kann man diesen Ausflug nach einem Besuch im Casa de Colon oder Museo Elder machen. Im Jardin Botanico Canario kann man sich herrlich entspannen und einen wunderschön angelegten botanischen Garten vorfinden.

Dazu verlassen wir Las Palmas und fahren die GC-110 in Richtung Süd/Südwest. Bei etwa Kilometer 7 liegt dann auch rechterhand der Parkplatz, von dem man den Park „von oben“ betreten kann. Wer sich vorher noch stärken möchte, der kann im Restaurante Jardin Canario noch etwas Stärkung zu sich nehmen. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Tal. Wir verzichteten auf eine Stärkung, da wir vorher in Las Palmas nach unserem Besuch im Museo Elder noch etwas gegessen hatten.

Alternativ kann man den botanischen Garten auch direkt „von unten“ betreten, indem man dazu der GC-310 folgt. Allerdings gibt es dort wohl keinen direkten Parkplatz, sondern geparkt werden muss am Straßenrand

 

 

Zuerst wie immer einige wichtige Informationen:

Adresse

Camino del Palmeral 15

Tafira Alta

35017 Las Palmas de Gran Canaria

Telefon +34 928 219 580 / +34 928 219 583
Homepage http://www.jardincanario.org/
Email jardincanario@grancanaria.com

Öffnungszeiten

1. April – 30. September: 9:00 – 19:00

1. Oktober – 31. März: 9:00 – 18:00

Eintritt kostenlos

Der Jardin Botianco Canario ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert. Im Gegensatz zu vielen anderen botanischen Gärten ist dieser nämlich teilweise vertikal an einem Berghang angelegt. Folgt man den serpentinenartigen Wegen nach unten, so kann man die beeindruckende Vielfalt der Pflanzenwelt bestaunen. Viele endemische Arten, also solche, die nur auf den kanarischen Inseln wachsen, sind hier zu finden. Dazu zählen die kanarische Kiefer, Lorbeerbäume und natürlich auch der Drachenbaum.

Der etwa 27 ha große Park wurde an 1952 vom schwedischen Wissenschaftler Eric Sventenius angelegt. Damit ist er der größte botanische Garten Spaniens und mit Sicherheit einer der schönsten.

Die Bilder können leider nur einen Bruchteil der Schönheit des Parks wiedergeben, sprechen aber glaube ich für sich.

 

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 2

Heute Teil 2 der Serie zu Ausflugstipps in Las Palmas. Wie auch schon Teil 1 der Serie von gestern eignet sich der Teil auch für Eltern mit pubertierenden Jugendliche, zumindestens hatten die beiden 16 jährigen Jungs, die wir mit hatten viel Spaß in dem Museum.

 
Parken kann man relativ einfach in der Tiefgarage des Museums und soweit ich mich erinnere, war das auch nicht sehr teuer.
 
Aber hier erst einmal wie immer die technischen Details:
 
Adresse

Muelle Sta. Catalina

35008 Las Palmas de Gran Canaria

Las Palmas, Spain

Telefon +34 828 01 18 28
Homepage http://www.museoelder.org
Email info@museoelder.es
Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag: 10:00 – 20:00
Eintrittspreis

Erwachsene: 6 €

Ermäßigt: 3 €

Das schöne an dem Museum ist, dass man viele Bereiche nicht nur einfach anschauen kann, sondern auch berühren und mitmachen kann. Wie unten zu sehen ist, kann man unter anderem in das Cockpit eines alten Verkehrsflugzeugs (DC 9) oder eines Kampfjets (Northrop F5). Auch andere Exponate, wie die Toilette einer Raumstation sind super interessant. Des weiteren sind in dem Museum ein 3D-Kino sowie ein Planetarium untergebracht. Im ersten Stock kann man verschiedene Phänomene aus Bereichen der Physik oder Mathematik selbst erleben.

Alles in allem kann man hier sehr viel entdecken und einen guten Tag verbringen.

Das Highlight für Kinder und Jugendliche ist der Robocoaster, bei dem man in allen 3 räumlichen Dimensionen umhergeschleudert wird. Man kann demjenigen, der das Steuerungsgerät bedient, sagen, wie schlimm man es haben will. Wenn man frech ist, kann der einem das Gesicht ziemlich weiß machen 🙂

Wer nach dem Besuch noch Hunger hat, findet in der Umgebung viele kleine Restaurants, in denen man lecker essen kann.

Je nachdem, wie lange man im Museum verbracht hat, empfehle ich anschließend einen Besuch im Jardin Botanico Carnario. Ein kurzer Bericht dazu folgt im dritten Teil.

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 1

Heute findet ihr hier den ersten Teil einer dreiteiligen Serie zu Besuchstipps in Las Palmas, der Inselhauptstadt von Gran Canaria.

Teil 1 beschäftigt sich mit dem Haus des Columbus, oder auch Casa de Colon genannt. Das Haus befindet sich unweit des Plaza de Santa Ana , der von beiden Seiten vom Rathaus und der Kathedrale Santa Ana begrenzt wird.

 
Bevor man zum Casa Colon geht, kann ich nur einen Aufstieg auf die Catedral de Santa Ana empfehlen, die unweit des Museums liegt. Von hier hat man einen super Ausblick auf Las Palmas. Für 1,50 € auf jeden Fall lohnenswert.
Öffnungszeiten der Aussichtsplattform

Montag – Freitag: 10:00 – 16:30

Samstag: 10:00 – 13:30

Eintrittspreis 1,50 €
 
Hier ein paar Impressionen:

Nur wenige Meter von der Kathedrale befindet sich das Casa de Colon. Dieses Museum beschäftigt sich mit der Geschichte von Kolumbus und seinen Fahrten nach Amerika. Wenn man sich fragt, was Kolumbus mit den Kanaren zu tun hat, so findet man hier die Antwort. Auf allen seinen Entdeckungsreisen nach Amerika waren die kanarischen Inseln immer ein Zwischenstopp, da man hier Wasser und Proviant laden konnte und die Schiffe noch einmal reparieren konnte.

Thematisch ist die Ausstellung in mehrere Themenkomplexe eingeteilt:

  • Kolumbus und seine Fahrten nach Amerika
  • die kanarischen Inseln
  • Amerika, seine Kunst und Kultur vor der Eroberung durch die Europäer
  • die Geschichte Las Palmas
  • sowie eine Ausstellung von Kunstwerken, unter anderem von Künstlern der Kanaren

Hier wieder einmal ein paar Fakten zu dem Museum:

 

Adresse:

Calle Colón, 1

35001 Las Palmas

Telefon:

928 31 23 73/84/86

Email:

casacolon@grancanaria.com

Öffnungszeiten

Montag – Samstag: 10:00 – 18:00

Sonntag & Feiertag: 10:00 – 15:00

Eintrittspreis

Erwachsene: 6 €

Ermäßigt: 2 € (Studenten 18-23 Jahre, Rentner)

kostenlos für alle unter 18 Jahren

Auf jeden Fall ist das Museum einen Besuch Wert. Man kann sehr viele Original Dokumente aus der Zeit dort finden. Den Nahcbau der Kajüte von Kolumbus fand ich sehr interessant. Zu damaliger Zeit vermutlich luxuriös, heute doch eher bescheiden. 

Hier ein paar wenige Impressionen, die nur einen Bruchteil wiedergeben können.

Wer vorher oder nachher noch was essen möchte, der findet in den umliegenden Gassen viele kleine Restaurants, die wirklich gute Gerichte zu fairen Preisen bieten. Mittags bekommt man meist ein Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert für etwa 10 €. Einfach die Augen aufhalten und nicht das nächstgelegene Restaurant nehmen, sondern auch mal den einen oder anderen Meter mehr laufen.

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