Blog von Michael Munick

Persönlicher Blog mit Informationen zu Reisen, Ausflugstipps, Fliegen, Garten.

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 3

Wie schon versprochen folgt jetzt der dritte Teil von den Ausflugstipps in und auch um die Inselhauptstadt Las Palmas. Wenn man genug Zeit hat, so kann man diesen Ausflug nach einem Besuch im Casa de Colon oder Museo Elder machen. Im Jardin Botanico Canario kann man sich herrlich entspannen und einen wunderschön angelegten botanischen Garten vorfinden.

Dazu verlassen wir Las Palmas und fahren die GC-110 in Richtung Süd/Südwest. Bei etwa Kilometer 7 liegt dann auch rechterhand der Parkplatz, von dem man den Park „von oben“ betreten kann. Wer sich vorher noch stärken möchte, der kann im Restaurante Jardin Canario noch etwas Stärkung zu sich nehmen. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Tal. Wir verzichteten auf eine Stärkung, da wir vorher in Las Palmas nach unserem Besuch im Museo Elder noch etwas gegessen hatten.

Alternativ kann man den botanischen Garten auch direkt „von unten“ betreten, indem man dazu der GC-310 folgt. Allerdings gibt es dort wohl keinen direkten Parkplatz, sondern geparkt werden muss am Straßenrand

 

 

Zuerst wie immer einige wichtige Informationen:

Adresse

Camino del Palmeral 15

Tafira Alta

35017 Las Palmas de Gran Canaria

Telefon +34 928 219 580 / +34 928 219 583
Homepage http://www.jardincanario.org/
Email jardincanario@grancanaria.com

Öffnungszeiten

1. April – 30. September: 9:00 – 19:00

1. Oktober – 31. März: 9:00 – 18:00

Eintritt kostenlos

Der Jardin Botianco Canario ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert. Im Gegensatz zu vielen anderen botanischen Gärten ist dieser nämlich teilweise vertikal an einem Berghang angelegt. Folgt man den serpentinenartigen Wegen nach unten, so kann man die beeindruckende Vielfalt der Pflanzenwelt bestaunen. Viele endemische Arten, also solche, die nur auf den kanarischen Inseln wachsen, sind hier zu finden. Dazu zählen die kanarische Kiefer, Lorbeerbäume und natürlich auch der Drachenbaum.

Der etwa 27 ha große Park wurde an 1952 vom schwedischen Wissenschaftler Eric Sventenius angelegt. Damit ist er der größte botanische Garten Spaniens und mit Sicherheit einer der schönsten.

Die Bilder können leider nur einen Bruchteil der Schönheit des Parks wiedergeben, sprechen aber glaube ich für sich.

 

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 2

Heute Teil 2 der Serie zu Ausflugstipps in Las Palmas. Wie auch schon Teil 1 der Serie von gestern eignet sich der Teil auch für Eltern mit pubertierenden Jugendliche, zumindestens hatten die beiden 16 jährigen Jungs, die wir mit hatten viel Spaß in dem Museum.

 
Parken kann man relativ einfach in der Tiefgarage des Museums und soweit ich mich erinnere, war das auch nicht sehr teuer.
 
Aber hier erst einmal wie immer die technischen Details:
 
Adresse

Muelle Sta. Catalina

35008 Las Palmas de Gran Canaria

Las Palmas, Spain

Telefon +34 828 01 18 28
Homepage http://www.museoelder.org
Email info@museoelder.es
Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag: 10:00 – 20:00
Eintrittspreis

Erwachsene: 6 €

Ermäßigt: 3 €

Das schöne an dem Museum ist, dass man viele Bereiche nicht nur einfach anschauen kann, sondern auch berühren und mitmachen kann. Wie unten zu sehen ist, kann man unter anderem in das Cockpit eines alten Verkehrsflugzeugs (DC 9) oder eines Kampfjets (Northrop F5). Auch andere Exponate, wie die Toilette einer Raumstation sind super interessant. Des weiteren sind in dem Museum ein 3D-Kino sowie ein Planetarium untergebracht. Im ersten Stock kann man verschiedene Phänomene aus Bereichen der Physik oder Mathematik selbst erleben.

Alles in allem kann man hier sehr viel entdecken und einen guten Tag verbringen.

Das Highlight für Kinder und Jugendliche ist der Robocoaster, bei dem man in allen 3 räumlichen Dimensionen umhergeschleudert wird. Man kann demjenigen, der das Steuerungsgerät bedient, sagen, wie schlimm man es haben will. Wenn man frech ist, kann der einem das Gesicht ziemlich weiß machen 🙂

Wer nach dem Besuch noch Hunger hat, findet in der Umgebung viele kleine Restaurants, in denen man lecker essen kann.

Je nachdem, wie lange man im Museum verbracht hat, empfehle ich anschließend einen Besuch im Jardin Botanico Carnario. Ein kurzer Bericht dazu folgt im dritten Teil.

Gran Canaria – Ausflüge in die Inselhauptstadt – Teil 1

Heute findet ihr hier den ersten Teil einer dreiteiligen Serie zu Besuchstipps in Las Palmas, der Inselhauptstadt von Gran Canaria.

Teil 1 beschäftigt sich mit dem Haus des Columbus, oder auch Casa de Colon genannt. Das Haus befindet sich unweit des Plaza de Santa Ana , der von beiden Seiten vom Rathaus und der Kathedrale Santa Ana begrenzt wird.

 
Bevor man zum Casa Colon geht, kann ich nur einen Aufstieg auf die Catedral de Santa Ana empfehlen, die unweit des Museums liegt. Von hier hat man einen super Ausblick auf Las Palmas. Für 1,50 € auf jeden Fall lohnenswert.
Öffnungszeiten der Aussichtsplattform

Montag – Freitag: 10:00 – 16:30

Samstag: 10:00 – 13:30

Eintrittspreis 1,50 €
 
Hier ein paar Impressionen:

Nur wenige Meter von der Kathedrale befindet sich das Casa de Colon. Dieses Museum beschäftigt sich mit der Geschichte von Kolumbus und seinen Fahrten nach Amerika. Wenn man sich fragt, was Kolumbus mit den Kanaren zu tun hat, so findet man hier die Antwort. Auf allen seinen Entdeckungsreisen nach Amerika waren die kanarischen Inseln immer ein Zwischenstopp, da man hier Wasser und Proviant laden konnte und die Schiffe noch einmal reparieren konnte.

Thematisch ist die Ausstellung in mehrere Themenkomplexe eingeteilt:

  • Kolumbus und seine Fahrten nach Amerika
  • die kanarischen Inseln
  • Amerika, seine Kunst und Kultur vor der Eroberung durch die Europäer
  • die Geschichte Las Palmas
  • sowie eine Ausstellung von Kunstwerken, unter anderem von Künstlern der Kanaren

Hier wieder einmal ein paar Fakten zu dem Museum:

 

Adresse:

Calle Colón, 1

35001 Las Palmas

Telefon:

928 31 23 73/84/86

Email:

casacolon@grancanaria.com

Öffnungszeiten

Montag – Samstag: 10:00 – 18:00

Sonntag & Feiertag: 10:00 – 15:00

Eintrittspreis

Erwachsene: 6 €

Ermäßigt: 2 € (Studenten 18-23 Jahre, Rentner)

kostenlos für alle unter 18 Jahren

Auf jeden Fall ist das Museum einen Besuch Wert. Man kann sehr viele Original Dokumente aus der Zeit dort finden. Den Nahcbau der Kajüte von Kolumbus fand ich sehr interessant. Zu damaliger Zeit vermutlich luxuriös, heute doch eher bescheiden. 

Hier ein paar wenige Impressionen, die nur einen Bruchteil wiedergeben können.

Wer vorher oder nachher noch was essen möchte, der findet in den umliegenden Gassen viele kleine Restaurants, die wirklich gute Gerichte zu fairen Preisen bieten. Mittags bekommt man meist ein Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert für etwa 10 €. Einfach die Augen aufhalten und nicht das nächstgelegene Restaurant nehmen, sondern auch mal den einen oder anderen Meter mehr laufen.

Barranco de Guayadeque – Das Tal der Höhlenbewohner

Gran Canaria hat mehr zu bieten als nur Strände und Sonne. Wer sich mal ein Auto mietet und sich von den Touristenzentren im Süden entfernt wird einige spannende Entdeckungen machen.Fährt man von Süden kommend die GC-1 in Richtung Las Palmas und biegt kurz vor dem Flughafen links ab, so gelangt man nach Agüimes. Fährt man dort die GC-100 gen Norden und nimmt kurz vor Ortsausgang die Abzweigung nach links auf die GC-103, so gelangt man in das Tal Guayadeque.

Was ist an diesem Tal so besonders? Nun, hier haben die Bewohner nicht einfach Häuser errichtet, nein, sie haben ihre Häuser in die Felsen gehauen und die Eingänge später so ausgebaut, dass diese wie Häuser aussehen.

Schon nach kurzer Zeit kann man auf der linken Straßenseite ein Museum sehen, das Centro de Interpretación del Barranco de Guayadeque. Dort kann man mehr über die Geschichte des Tals sowie ihrer Bewohner erfahren.

Fährt man weiter ins Tal hinein, so gelangt man auf halber Strecke zur Bar Restaurant Guayadeque, in dem man typisch kanarisch essen kann. Ich würde nicht zu viel dort essen, da das kulinarische Highlight weiter oben im Tal ist. Das Restaurant ist auch wie die Häuser der Bewohner in den Fels gehauen. Direkt in der Umgebung wohnen auch noch mehrere Menschen in ihren typischen Höhlenhäusern. Wir durften uns eins anschauen, und obwohl ich Fotos von innen gemacht habe, werde ich diese hier nicht zeigen. Nur so viel sei gesagt: es gibt fließend Wasser und auch Strom. Die Zivilisation ist dort eben auch angekommen. Interessant war auch zu erfahren, dass, wenn neue Räume gebraucht wurden, wie zum Beispiel bei einem neuem Kind, einfach ein neuer Raum in den Fels gehauen wurde.

Fährt man einige Kilometer tiefer in das Tal hinein, so gelangt man am Ende der asphaltierten Straße zu dem Highlight. Zum einen bietet sich von hier ein fantastischer Blick in das grüne Tal, zum anderen findet man hier mehrere Restaurants, einen Souvenirshop und wer will kann hier sogar in einem entsprechenden Haus übernachten. Wir waren im Restaurant Tagoror, wo es typisch kanarische Spezialitäten als auch „normales“ Essen gibt. Sehr schön ist das Restaurant vor allem deshalb, da es auch komplett aus dem Felsen gehauen ist, inklusive der Tische und Sitzgelegenheiten. Es muss unheimlich kompliziert gewesen sein, dies alles genau so zu planen. Einmal zu viel Stein entfernt, und man muss umplanen.

Für mich war das Barranco de Guayadeque eine der interessantesten Erfahrungen auf Gran Canaria und ich kann jedem Besucher einen Besuch dort empfehlen.

 

Mit TAP nach Brasilien

So, wie vor 2 Wochen versprochen hier nun ein aktueller Tripreport über meine Dienstreise nach Porto Alegre in der Business Class von TAP Portugal.

Da ich dienstlich für eine Woche nach Porto Alegre musste begann ich im Dezember nach einer vernünftigen Verbindung von Berlin in die südbrasilianische Stadt zu suchen. Neben vielen Verbindungen, bei denen man zweimal umsteigen muss und teilweise längere Aufenthalte auf brasilianischen Flughäfen wie Sao Paulo oder Brasilia hat, bin ich auf darauf gestoßen, dass TAP Portugal einen Direktflug von Lissabon nach Porto Alegre mehrmals die Woche anbietet. Da meine Meetings von Montags bis Freitags dauern sollten, fand ich einen passenden Hinflug am Samstag und den entsprechenden Rückflug eine Woche später von Samstag auf Sonntag.

Nachdem der Flug nach Lissabon schon um 6 Uhr früh ab Tegel ging und ich somit schon sehr zeitig am Flughafen war, habe ich den Flug nach Lissabon mehr oder weniger schlafend verbracht und auch nichts weiter gegessen. Angekommen in Lissabon ging es erst einmal in die Business Lounge, in der ich dann auch etwas zum Frühstück gegessen hatte. Pünktlich um 11 ging dann der Flieger. Das Flugzeug war ein etwa 16,5 Jahre alter Airbus A330-200 mit der Kennung CS-TOQ, der allerdings schon eine recht neue Business Class hatte. Die Sitzanordnung war abwechselnd 1-2-1 und 1-2-2, wobei mein Platz 4K am Fenster war, aber leider jemand direkt neben mir saß, über die ich immer rübersteigen musste. Auf dem Rückflug hatte ich in gleicher Konfiguration 6C, der noch angenehmer war, da niemand neben mir saß.

Zur Begrüßung konnte man zwischen Sekt, Saft und Wasser wählen, wobei ich mich für den Sekt entschied. Das Platzangebot war sehr gut, die Sitze lassen sich zu einem flachen Bett ausfahren, wobei ich irgendwie das Gefühl hatte, immer falsch zu liegen. Anderen ging es ebenso. Ein Blick in die Speisekarte und ich suchte mir schon einmal mein Mittagessen aus.

Nach dem Start war dann auch das In-Flight Entertainment System an. Die Filmauswahl ist gut, auch wenn ich schon größere gesehen habe. Das Repertoire an Filmen umfasste Klassiker wie „Ben Hur“ oder „Rebel without a Cause“ bis hin zu aktuellem Material wie „Bohemian Rhapsody“. Bemerkenswert fand ich, dass neben 6 oder 7 James Bond Filmen auch alle Harry Potter Filme angeboten worden.

Nach ca. einer Stunde kam das Mittagessen, zuerst natürlich die Vorspeise, anschließend der Hauptgang. Auf das Dessert verzichtete ich, da ich nicht mehr essen wollte.

Der Flug selbst war zumindestens über dem Atlantik recht ruhig, erst über Brasilien gab es vermehrt Turbulenzen, die sich aber in Grenzen hielten. Nach etwa 11 Stunden landeten wir in Porto Alegre bei immer noch über 25°C.

Der Rückflug eine Woche später war dann zwar in einem baugleichen A330-200, allerdings unterschied sich die Business Class in einem Detail. Das Flugzeug beim Hinflug (CS-TOQ) hatte über den Mittelplätzen kein Gepäckfächer, was zu einem gutem Raumgefühl führte. Beim Rückflug hatte das eingesetzte Flugzeug (CS-TOP) hingegen über der Mitte Overhead Bins, was dazu führte, dass es gefühlt beengter wirkt.

Ich selbst weiß nicht, was ich besser finden soll. Ohne die Gepäckfächer in der Mitte wirkt alles offener, allerdings muss sämtlicher Gepäck dann in die Fächer an den Seiten verstaut werden. Da erfahrungsgemäß in der Business Class die Passagiere häufiger mit mehr Handgepäck fliegen, sind die Fächer dann meist recht voll. Sind Overhead Bins auch in der Mitte, ist viel Platz für Gepäck und es muss nicht gequetscht werden…

 

 

Zum Abschluss noch ein paar Bilder

In der Business Class bei Finnair – Teil 2

Hier wie Dienstag schon angekündigt, der zweite Teil des Tripreports mit Finnair. Diesmal eben der Rückweg, der über eine andere Route als der Hinweg erfolgte.

Los ging es von Busan um kurz nach 7 Richtung Seoul-Incheon in einer Boeing 737 von Korean Air. Angekommen in Incheon musste ich erst einmal den langen Weg von Terminal 2 nach Terminal 1 finden, inklusive Umsteigen von einem Zug in den anderen. Ziemlich kompliziert, aber es hatte alles geklappt und ich kam überpünktlich am Gate an, so dass genügend Zeit war, in der direkt gegenüberliegenden Lounge noch schnell was zu essen.

Das Flugzeug war diesmal ein Airbus A350-900 (MSN 134) in Marimekko Livery und dem Kennzeichen OH-LWL.

Aus der Lounge ging es dann direkt zum Boarding. Beim Boarden gab es den ersten Minuspunkt: ich musste mein Ticket, dass ich nur auf dem Handy hatte gegen ein echtes aus Papier tauschen, was natürlich Zeit in Anspruch nahm, zum Glück ging es den beiden Männern hinter mir genau so. Angekommen im Flugzeug nahm ich gleich wieder meinen Platz ein, diesmal auf der rechten Seite auf Platz 3L. Im Gegensatz zum A330 wird hier schon die bequeme 1-2-1 Konfiguration bei den Business Class Sitzen verwendet, die eben jedem Passagier direkten Zugang zum Gang ermöglicht.Das Platzangebot ist wieder sehr gut, es liegen eine Decke, Kopfkissen und das Amenity Kit bereit. Auf dem Monitor kann man unter anderem zwischen den 2 Außenkameras umschalten. Eine ist auf dem Seitenruder befestigt, die andere unter dem Flugzeug. Beide Ansichten finde ich genial.

Allerdings kommt jetzt ein Punktabzug: Das Angebot an Filmen auf dem Flug war ein Witz. Gerade einmal 7 Filme gab es und einige waren definitiv nicht mein Geschmack. Grund hierfür war wohl ein Problem mit der Elektrik, so dass nur ein Rumpfangebot da war. Sehr schade. Ansonsten war alles in Ordnung: Das Essen war sehr gut, ebenso der Rotwein. Mein Highlight war die Toilette, die wieder ein Fenster hatte. Leider war dies in meinem Rücken, so dass man nicht während man auf Toilette saß, einfach rausschauen konnte. Ich weiß nicht, ob das noch so ist, aber bei SAS im Airbus A340 konnte man sogar rausschauen, während man auf dem stillen Örtchen saß, da die Toilette groß war und leicht gedreht.

Blick aus der Toilette

Blick aus der Toilette

 

Und hier noch ein ziemlich geiles Bild vom A350 im Flug:

Im Flug

Im Flug

So, das soll es wieder einmal gewesen sein. Übermorgen geht es mit TAP nach Brasilien, dann kommt mal wieder aktueller Bericht.

Mit Finnair nach Japan

Hier nun ein zweiter Bericht zu einer Airline. Diesmal ist es Finnair und dies hier wird der erste von zwei Teilen.

Im letzten Oktober war ich dienstlich auf dem 82. General Meeting des IEC (International Technical Committee), welches in Busan in Südkorea statt fand. Mein Reisebüro hatte mir eine interessante Route für die Flüge ausgesucht:

Hinreise: TXL – HEL, HEL – NGO, NGO – PUS

Rückreise: PUS – ICN, ICN – HEL, HEL – TXL

Alle Flüge mit Finnair waren Business Class, die beiden anderen Flüge mit Air Busan (NGO – PUS) sowie mit Korean Air (PUS – ICN) waren in der Economy. Dieser Teil dreht sich hauptsächlich um den Hinflug, genauer gesagt, die Reise bis Nagoya in Japan.

Der Flug von Tegel nach Helsinki war wenig spektakulär. Das Flugzeig war ein Airbus A321 mit der Kennung OH-LZG, wobei hier die Business Class wie bei den meisten innereuropäischen Flügen sich von der Economy nur darin unterschied, dass der Mittelplatz in der Reihe frei bleibt. Die Sitze waren mit einem hellen Stoff bezogen, es gab hellgrüne Kissen und die Beinfreiheit war ok. Aber seht selbst:

 Zu Essen gab es auch eine Kleinigkeit und auch Getränke wurden auf dem zweistündigen Flug mehrmals gereicht.

Da wir mit einiger Verspätung gestartet waren, war die Umsteigezeit in Helsinki sehr knapp. Da wir auch noch am anderen Ende des Terminals andockten, musste ich mich recht zügig zu dem Abfluggate begeben. Noch schnell durch die Pass- und Sicherheitskontrolle, dann war ich pünktlich am Gate als das Boarding schon lief. Als Business Class Passagier kam ich natürlich etwas schneller in das Flugzeug und an meinen Platz.

Das Flugzeug war ein Airbus A330-300, der auch schon 10 Jahre auf dem Buckel hatte. Die Business Class war in einem abwechselnd 1-2-1 & 2-2-1 Layout bestuhlt. Ich hatte Sitz 5A, also am Fenster, wie ich es mag, allerdings mit einer Sitznachbarin, über die ich drüber steigen musste. Prinzipiell ist das aber ok. Das Platzangebot war sehr gut. Der Sitz lässt sich in ein flaches Bett ohne jegliche Neigung fahren (lie-flat). Natürlich gab es auch hier wieder ein Amenity Kit, in dem sich das übliche Repertoire befand, allerdings in einer stylischen Verpackung im Marimekko-Stil. Zur Begrüßung gab es dann auch ein Glas Champagner.

Hier ein paar Bilder von meinem Platz:

Nach dem Start begann ich wie üblich, das Filmangebot zu durchforsten und mir diverse Filme anzuschauen. Das Angebot war gut und auch in diversen Sprachen verfügbar, auch wenn es inzwischen Airlines gibt, die mehr Auswahl haben. Was es genau zu essen gab, kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Es hatte aber gut geschmeckt und der Rotwein dazu war lecker. Danach versuchte ich etwas zu schlafen, was mir leidlich gelang. Etwa 90 Minuten vor der Landung gab es noch ein Frühstück und wir setzten recht pünktlich in Nagoya auf.

Der Flughafen von Nagoya liegt spektakulär auf einer künstlich aufgeschütteten Insel vor der Küste. Hier begann dann ein weiteres Abenteuer. Ich konnte mich online nicht für die letzte Etappe einchecken. Air Busan scheint keinen Online Check-In zu kennen, was mich für ein technikverliebtes Land wie Südkorea etwas verwundert. Ich hatte versucht, mein Ticket dann an einem Counter im Transitbereich zu bekommen, da auch mein Gepäck offiziell bis nach Busan durchgecheckt sein sollte. Aber auch das funktionierte nicht. So blieb mir nur eine Wahl: Einreisen nach Japan, dort mein Gepäck zu nehmen, dann zum Schalter von Air Busan um mich dort einzuchecken und mein Gepäck aufzugeben. Ich bekam sogar einen Fensterplatz in der Notaustiegsreihe, so dass ich ausreichend Beinfreiheit hatte. DIe netten Damen hatte mitgedacht oder mit mir großgewachsenen Europäer Mitleid gehabt. Jedenfalls ging es dann nach der Sicherheitskontrolle zum Gate und dann zur letzten Etappe, auf der ich jedoch die meiste Zeit schlief.

Etwas positives muss ich noch erwähnen: Als ich schlief wurde der Bordservice gemacht und als ich erwachte, klebte an meinem Vordersitz ein Aufkleber mit koreanischen und japanischen Schriftzeichen. Da ich die nicht lesen konnte, dachte ich mir dabei nichts weiter. Am Ende fand ich heraus, dass das ein Merker für die Crew bzw. eine Information für mich war, dass der Bordservice schon stattgefunden hatte und ich noch nichts bekommen hatte. Ich hätte mich nur melden sollen und hätte etwas bekommen. In Europa habe ich so etwas noch nie gesehen.

Das soll es erst einmal gewesen sein, der zweite Teil folgt demnächst.

Mit American Airlines in der Business Class

Heute will ich mit dem ersten persönlichen Bericht über eine Airline beginnen. Und da das Alphabet mit A anfängt, ist mein erster Beitrag über einen Business Class Flug von London Heathrow nach Charlotte, NC. Eigentlich hätten hier eher meine Flüge mit airberlin hingehört, da das „i“ vor dem „m“ kommt, aber leider hat airberlin ja das Zeitliche gesegnet.

 Der Trip sollte zu unserer Tochtergesellschaft in New Bern, NC gehen, und von unserem Reisebüro wurde folgende Route ausgewählt:

  • Berlin Tegel – London Heathrow
  • London Heathrow – Charlotte
  • Charlotte – New Bern

Eigentlich wahrscheinlich der direkteste Weg, den man nehmen kann. Die erste Strecke war eine Strecke mit der typisch innereuropäischen Business Class: im Airbus A320 auf einer Dreierreihe bleibt der Mittelplatz leer. Nicht wirklich viel Luxus und deshalb auch keiner weiteren Erwähnung wert. Aufgrund der mangelnden Zeit (der Flug ging um 7:05 von Tegel) war ich auch nicht in der BA Lounge in TXL gewesen.

In Heathrow noch halbwegs pünktlich angekommen haben wir natürlich eine Außenposition bekommen, dass hieß: Busboarding. Bei einer schon knapp einkalkulierten Umsteigezeit von weniger als 2 Stunden wusste ich: Das wird eng. Angekommen in Terminal 5 wurde ich gleich abgefangen und mir ein orangenes „PRIORITY“-Schild ausgehändigt, was mich schneller durch diverse Sicherheitskontrollen bringen sollte. Eigentlich unnötig, da als Business Class Passagier Fast Lane und ähnliches eigentlich Standard sind. Mit dem Bus ging es dann zu Terminal 3, wo ich mir erst einmal ein Ticket von American Airlines besorgen musste. Das von BA ausgedruckte musste also getauscht werden, super 🙁

Das dauerte natürlich wieder etwas und nach Erhalt ging es im Stechschritt weiter durch die Passkontrolle und anschließender Sicherheitskontrolle endlich Richtung Gate. Und hier die nächste Überraschung: Busboarding 🙂

Offenbar war dies der letzte Bus zum Flugzeug, da wir noch auf 3 andere Passagiere warteten, bis wir endlich los fuhren.  Auf dem Vorfeld erwartete uns dann ein Airbus A330-300, in den wir dann auch schnell einsteigen. Mein Sitzplatz war 6H, wie gewünscht ein Fensterplatz. Da die Sitze nach dem sogenannten „Heringbone“ angeordnet sind und somit eine 1-2-1 Anordnung vorherrscht, hat jeder Passagier in der Business Class direkten Zugang zum Gang, was ich ja sehr mag, da man auch am Fenster über niemanden rüber steigen muss.

Blick in die American Airlines Business Class

Blick in die American Airlines Business Class

Beinfreiheit am Platz

Beinfreiheit am Platz

Die Sitze sind sehr bequem, es gibt ein Amenities Pack mit den üblichen Inhalten wie Cremes, Ohrstöpseln und Blindfold, des Weiteren Kissen und eine Decke. In den Overhead Bins ist viel Platz, den ich aber nicht brauchte, da ich ja mein Gepäck eingechecked hatte. Und ja, das kam auch trotz der knappen Zeit problemlos mit.

Nachdem wir gestartet waren durchforstete ich das Spielfilmangebot und muss sagen, dass dieses umfangreich und ziemlich aktuell war. Von daher: Daumen hoch.

Kurz darauf gab es dann auch die erste Mahlzeit. Ich entschied mich für irgendwas mit Chicken 🙂 Sah lecker aus, schmeckte auch so.

Vorspeise

Vorspeise

Hauptgang

Hauptgang

Nachspeise

Nachspeise

Ein kleiner Tipp, den jede Airline beherzigen sollte: Entweder, ihr schneidet die Brötchen vorher selber in der Mitte oder ihr gibt den Passagieren scharfe Messer. Mit den Messern, die man als Passagier bekommt, kann man ein Brötchen nicht vernünftig aufschneiden und es sieht hinterher aus wie Sau…

Auch der Service auf dem Rest des Fluges war gut, immer wieder kam jemand vorbei und fragte, ob man noch etwas zu trinken wolle. Vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Happen zu essen. Leider kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, was genau das gewesen sein soll. Ich weiß nur, dass ich es aufgegessen hatte.

Snack vor der Landung

Snack vor der Landung

Wir kamen mehr als Pünktlich in Charlotte an und ich muss sagen, dass das die schnellste Einreise in die USA war, die ich je erlebt habe. Auf den Koffer musste ich keine 5 Minuten warten. Wir hatten offenbar viel Glück, dass vor uns kein Flieger aus dem Ausland ankam, da vor mir niemand bei der Einreise war und ich in nullkommnix durch dir Immigration durch war und ich viel Zeit bis zu meinem Flug nach New Bern hatte.

Insgesamt eine sehr positive Erfahrung und ich würde jederzeit wieder mit AA fliegen.

Neue Kamera

Ich Heute mal was ganz anderes. Die meisten meiner Photos wurden entweder mit irgendwelchen Smartphones (z.B. HTC One, Sony Experia, iPhone) aufgenommen und sind in der Qualität meist ok, manchmal wären bessere Bilder, insbesondere Zooms, schon schöner. Zwar habe ich noch ein Samsung Digimax D73, doch auch deren Bilder sind meist von begrenzter Qualität.

Deshalb habe ich lange überlegt, was meine nächste Kamera sein sollte. Sollte es ein echte Spiegelreflex werden, oder gar eine Systemkamera? Oder doch eine eher einfache Digitalkamera?

Beim Suchen im Internet bin ich dann auf sogenannte Bridgekameras gestoßen, die Eigenschaften  von Spiegelreflexkameras als auch von einfachen Kompaktkameras kombinieren. Da ich kein Profi bin und die Kamera doch eher als privates Hobby und für Urlaubsaufnahmen verwenden werde, so ist für mich das Preis-/Leistungsverhältnis doch unschlagbar. Zwar gibt es auch schon Spiegelreflexkameras, die unter 300 € kosten, doch waren deren Bewertungen manchmal durchwachsen.

Also etwas im Internet gestöbert und dabei auf einen Testbericht der Canon PowerShot SX540 HS gestoßen. Auch preislich lag die Kamera mit weniger als 250 € in einem sehr günstigen Bereich, so dass ich mich entschloss, diese dann zu kaufen.

Also bei einem großem Versandhändler geschaut und dort die oben erwähnte Kamera auch gefunden. Dazu kaufte ich gleich noch ein Paket bestehend aus einer Kameratasche, 16 GB  Speicher und einem Zusatzakku.

Samstag Abend die Kamera bestellt, laut Webseite sollte diese dann am Dienstag ankommen. Da eben nicht mehr Weihnachtszeit ist und somit die Anzahl der auszuliefernden Pakete drastisch zurückgegangen ist, kamen die beiden Pakete gleichzeitig am Dienstag gegen 19:00 Uhr an. Also beide Pakete ausgepackt und alles soweit zusammengebaut, sprich Trageriemen an die Kamera sowie einen an die Tasche, Speicherkarte eingesetzt, Akku rein und eingeschalt….., NEIN, erst einmal das komplette Equipment auf Raumtemperatur kommen lassen. Macht man dies nicht, so kondensiert die Luftfeuchtigkeit an den noch kalten Flächen und kann unter ganz ungünstigen Umständen dazu führen, dass Elektronik beschädigt wird.

Deshalb: Bei elektronischen Geräten diese immer erst auf Raumtemperatur kommen lassen. Einfach ein bis zwei Stunden warten, dann haben die Bauteile eine der Raumtemperatur ähnliche Temperatur und es kann nichts auskondensieren.

Kamera mit Zubehör

Kamera mit Zubehör

Aber zurück zum ersten Eindruck der Kamera. Sie liegt sehr gut in der Hand und ist recht leicht. Einen optischen Sucher gibt es nicht, einzig das LCD muss als Sucher herhalten. In der Preisklasse gibt es eben nur wenige Modelle mit optischem Sucher, von daher ist das verschmerzbar. Auf der rechten Seite gibt es einen Mini-HDMI- sowie einen Mini-USB-Anschluss. Das kombinierte Fach für Speicherkarte sowie Akku liegt am Boden der Kamera. Die Trageriemen lassen sich mit etwas Geduld doch einfach Montieren.

Direkt Fotos habe ich, bis auf einige Testshots, bisher keine wirklichen geschossen. Dies wird sich aber im Urlaub ändern und danach werden hoffentlich viele hier zu finden sein.

Germania – Das Airlinesterben geht weiter

Eigentlich wollte ich demnächst ein Review zu Germania schreiben. Wir sind mit dieser Airline letzten Herbst nach Fuerteventura geflogen und waren hellauf begeistert. Im Gegensatz zu vielen anderen Airlines, die auf die Kanaren und zu andere Urlaubsdestinationen fliegen, stach diese mit Service und für diese Preisklasse sehr gutem Komfort heraus.

Leider hat sich jetzt das bewahrheitet, was sich in den letzten Wochen angekündigt hatte. Germania hat am 04. Februar beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Was vor weniger als anderthalb Jahren mit Monarch und  airberlin begann, letztes Jahr viele Fluggesellschaften wie smallplanet erwischte, hat nun eben auch Germania erfasst. Wie es wohl aussieht, wird Germania wohl ganz normal über eine Regelinsolvenz abgewickelt.

Schade, ich fand Germania gut. Essen auf beiden Flügen nach und von Fuerteventura, zu mindestens etwas Unterhaltung in Form von Filmen und Serien über die Deckenmonitore und immer wieder das Getränkeangebot, bei dem Wasser, Kaffee, Säfte und Softdrinks kostenlos waren haben mich überzeugt. Und zwar so sehr, dass wir bei unserer Pauschalreise nach Lanzarote wieder Germania wählten und deshalb auch Preisaufschlag bezahlt hatte. Daraus wird jetzt leider nichts. Ich muss jetzt schauen, womit wir dann nach Lanzarote fliegen werden. Da das ganze ja als Pauschalreise gebucht ist, sind wir fein raus.

Wenn sich andere Airlines bei Germania etwas abgucken sollen, dann wohl deren Service. Was ähnliches habe ich bei Pauschalurlaub bisher nur bei airberlin erlebt, die es ja auch nicht mehr gibt. Eurowings, Germanwings, Laudamotion und auch Condor sollten die guten Dinge von Germania in Sachen Service übernehmen, dann sind Menschen vielleicht auch bereit, für etwas mehr Service auch mehr zu bezahlen.

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