Spätrömische Dekandenz vs. leistungsgerechte Bezahlung

In den letzten Wochen hat sich ja unser Außenminister durch sein sein lautes Poltern gene Hartz4-Empfänger hervorgetan. Sozialistische Züge und spätrömische Dekandenz sind da als zentrale Begriffe gefallen. Vielleicht sollte man Herrn Westerwelle mal beibringen, was Sozialismus ist. Denn Leben auf Hartz4-Niveau ist sicherlich alles andere als erbaulich. Sicherlich gibt es Leute, die Harzt4 ausnutzen. Die gab es aber auch schon, als es noch Sozialhilfe gab. Die Masse wird doch sicher lieber arbetien wollen als zu Hause sitzen und nichts tun. Schlimmer noch, viele Menschen mit Arbeit verdienen so wenig, dass sie noch zusätzlich Stütze brauchen. Wie es sich alks Hartz4-Empfänger lebt, hat SpOn mal an Beispielen schön dargestellt.

Ich stimme mit Westerwelle in sofern überein, dass ein Mensch mit Arbeit mehr bekommen sollte als einer ohne Arbeit. Nur sollteder Schluss doch hier sein, Mindestlöhne einzuführen, damit es nicht zu Lohndumping kommt.

Das sich Herr Westerwellen nicht in die Lage von Transferleistungsempfängern versetzen kann ist vollkommen klar. Auf Abgeordnetenwatch kann man sich ja die Nebentätigkeiten von Politikern anzeigen lassen. Dabei kann man bei unserem Außenminister sehen, dass er in den letzten Jahren  weit mehr als 200.000 Euro verdient hat. Wie man für einen Vortrag mehr als 7000 € bekommen kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Was ist das denn? Leistungsgerechte Bezahlung???

Nö, das, Herr Westerwelle, ist spätrömische Dekadenz.

Ich bin dann mal kotzen…..

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